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Trainer-Tipp

16.05.2015

Dann eben in der neuen Saison

Da geht’s lang: Udo Seehuber gibt bei der DJK Schwabhausen seit dieser Saison den Ton an – und künftig darf es gerne noch weiter nach oben gehen.

Seehuber sieht in Schwabhausen eine gute Entwicklung. Die ist noch nicht zu Ende

Das dürfte es gewesen sein, mit der Chance auf den Relegationsplatz für Schwabhausen. Die 1:2-Niederlage bei Jahn Landsberg hat den Höhenflug der DJK erst mal gestoppt. Trainer Udo Seehuber nimmt es relativ gelassen. „Ärgerlich ist nur, wie die Niederlage zustande gekommen ist“, sagt er. Der Führungstreffer der Landsberger sei klar per Hand erzielt worden, doch der Schütze habe dies nicht eingeräumt. „ Unterdießen hat in so einer Situation auf einen Sieg verzichtet“, erinnert Seehuber an Maximilian Dörfler, der dem Schiri mitteilte, dass sein Treffer nicht korrekt war. Und gerade Jahn Landsberg lege ja großen Wert auf Fairplay, sagt Seehuber. „Das ist ärgerlich, aber wir haben gut gespielt“, und das tröste ihn wieder.

Eigentlich war der Klassenerhalt das Ziel in dieser Saison und obwohl auf Platz fünf, ist man noch nicht ganz sicher. „Wir haben zwar acht Punkte Vorsprung, das ist kaum zu schaffen, aber ich fühle mich wohler, wenn auch rein rechnerisch nichts mehr passieren kann.“

Dass sich die Mannschaft nach einem verhaltenen Saisonstart wieder in die Nähe der Aufstiegsplätze gespielt hat, ist für Seehuber gar nicht so überraschend. „In der vergangenen Saison hatten sie zuletzt eigentlich keinen Trainer mehr“, erzählt er, Frust habe sich ausgebreitet. Auch wechselten einige Spieler, und als er Schwabhausen übernahm, „haben plötzlich vier Spieler gefehlt“. Die Stimmung im Team habe sich schnell geändert, nachdem er die Leitung übernommen hatte. „Ich bin ein strenger Trainer, der Wert auf Taktik und Spielverständnis legt“, beschreibt er seine Arbeitsweise, doch das mache auch Spaß. Die Spieler spürten die Weiterentwicklung, und so kam mit dem Spaß der Erfolg zurück – der ja auch wieder die Stimmung hebt. Inzwischen kann sich Seehuber über mangelnde Trainingsbeteiligung nicht beklagen, allerdings ist der Kader insgesamt sehr klein. „Wir haben eine hohe Qualität, aber geringe Quantität.“ Und daran wird gearbeitet. „Wir haben Verstärkung gesucht und sind fündig geworden“, sagt Seehuber – Namen nennt er noch keine. Auch aus der eigenen Jugend kommen Spieler nach, die er gleich in die erste Mannschaft einbauen kann.

Und dann kann man sich in der neuen Saison auch andere Ziele als den Klassenerhalt setzen.

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