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Handball

28.11.2019

Das Spiel ist in zehn Minuten entschieden

Die Herren des TSV Landsberg mühten sich in Weilheim vergebens.
Foto: us

Die Herren des TSV Landsberg unterliegen Weilheim. Die Aufholjagd der Damen wird nicht belohnt

Für die Handballabteilung des TSV Landsberg war es kein erfreuliches Wochenende. Sowohl die erste Mannschaft der Herren als auch der Damen verloren. Dabei wäre für beide Teams durchaus etwas Zählbares drin gewesen.

Herren Die Handballer des TSV Landsberg boten bei ihrem Auswärtsspiel in Weilheim über weite Strecken eine gute Leistung. Entschieden wurde das Spiel aber innerhalb von zehn Minuten. In dieser Phase unterliefen Landsberg zu viele technische Fehler und es wurden Angriffe nicht sauber ausgespielt. Das nutzten die Gastgeber aus und zogen dank erfolgreicher Gegenstöße von 8:7 (21. Minute) auf 15:8 davon. Das war zugleich das Halbzeitergebnis.

Danach kamen die Landsberger wieder besser ins Spiel und stoppten den Weilheimer Lauf (22:15/45.). Auch wenn die Mannschaft Einsatz und Willen zeigte, fehlte vor allem im Rückraum die Effektivität, da machte man es der Gästeabwehr zu einfach und immer wieder gab es einfache Ballverluste, die Weilheim gnadenlos ausnutzte. In der letzten Spielminute kassierte der TSV noch mal zwei Treffer zum 27:19-Endstand.

„Heute haben wir das Spiel im Angriff verloren, da waren wir nicht druckvoll und effektiv genug “, sagte Trainer Dirk Meier. Die Abwehr habe sich gesteigert, lobte er.

TSV:Erhard, Keller, Bräutigam, Stöcker (4), Ketterer (1), Giez (2), Eisen (1), Krauter (3/3), Meier (2), Hierstetter (1), Kaltstein (2), Spieß (2), Schwarz (1), Uyar

Damen Eine 28:27-Niederlage mussten die Damen in Ottobeuren hinnehmen. Ihre Aufholjagd wurde nicht belohnt. Die Gastgeberinnen standen vor dem Spiel auf dem vorletzten Platz. Der Absteiger aus der Landesliga hatte mehrfach knapp verloren und präsentierte sich wesentlich stabiler als zuvor. Zur Pause hatten die Gastgeberinnen die Nase mit 13:12 vorn.

Nach der Pause lagen dann zunächst die Vorteile bei den Landsbergerinnen. Marina Hereth und Jessica Menius legten immer wieder ein Tor vor. Aber hinten bekamen die TSVlerinnen die Reihen nicht dicht. Besonders die zwei heimischen Torjägerinnen waren kaum zu bremsen. 16 Feldtore ging am Schluss auf deren Konto. Trotzdem hielt Landsberg das Spiel offen. Doch dann zogen die Gastgeberinnen mit vier sehr glücklichen Treffern auf 22:18 (46.) davon. Bis auf 24:23 kamen die Gäste noch einmal heran, doch Ottobeuren hatte wieder die glücklichere Hand, nutzte seine Chancen besser und hielt so den Vorsprung. Mit viel Einsatz gelangen den Landsberger Damen in der letzten Spielminute noch zwei Treffer, aber das war einer zu wenig.

Trainer Ecki Herber sagte danach: „Unser Problem war heute die Abwehr. Im Angriff machen wir es ja deutlich besser. 27 Tore sind ganz ordentlich. Nur schade, wenn es dann nicht für den Sieg reicht.“ (lt)

TSV: Stöcker, Marx, Hierstetter (3), Hereth (10/3), Bonfert (3), Kemeny, Abe, Pömsl (3/1), Anders, Kohlberg, Menius (8).

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