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Stand-Up-Paddler fuhren auf dem Ammersee um die Wette

11.05.2015

Das erste Rennen gleich gewonnen

Die schnellste Frau über die Langdistanz beim Steinlechner-Cup auf dem Ammersee: Lokalmatadorin Carol Scheunemann.
Bild: Julian Leitenstorfer

 In Utting waren nicht nur die „Profis“ am Start

Dagmar Taylor hatte noch Zeit, ihren Fans zuzuwinken: Als sie am Uttinger Sprungturm vorbeipaddelte, wurde sie lautstark angefeuert, schließlich startete sie für das SUP-Team Bootswerft Steinlechner. Auch in diesem Jahr wieder fand auf dem Ammersee der Steinlechner-Cup, statt und der Ausrichter schickte einige aussichtsreiche Kandidaten ins Rennen.

Longdistanz – rund 12 Kilometer auf dem See – ist nichts für Anfänger. Um hier mit um den Sieg kämpfen zu können, muss man schon etliche Kilometer auf dem Wasser zurückgelegt haben. Wie etwa der Sieger Stefan Stiefenhöfer, oder die Gewinnerin bei den Damen, Carol Scheunemann, die ebenfalls für das SUP-Team Steinlechner startete. Ihre Teamkollegin Erna Stangl musste sie diesmal ziehen lassen – nach einer Lungenentzündung im Winter hat Stangl noch etwas Trainingsrückstand. Umso beachtlicher war ihre Teilnahme und auch sie wurde natürlich kräftig angefeuert.

Gut eine Stunde waren die Schnellsten unterwegs, um die drei Runden zu absolvieren. Noch schneller waren die Teilnehmer beim Fun-Wettbewerb: Sie mussten „nur“ eine Runde zurücklegen. Dabei konnten zwei Teilnehmer bei ihrem ersten Rennen gleich ihren ersten Sieg feiern: Burkhard Rosskothen aus Mainz und Katrin Grossmann aus Utting.

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Rosskothen war extra aus Mainz für dieses Rennen nach Utting gekommen. „Ich habe einen Blog zum Thema ,SUPn mit der Familie’“, erzählt er – und diesmal werde das Rennen Thema sein. Trotz des Windes und entsprechender Wellen war er begeistert von den Bedingungen, denn „auf dem Rhein ist es meist schlimmer“, sagt er mit einem Schmunzeln.

Katrin Grossmann dagegen kennt den Ammersee bestens – sie geht zwei- bis dreimal die Woche zum Paddeln, meist in der Gruppe. „Beim Suppen kann man prima Atemtechniken üben“, erzählt sie, und es könne schon mal vorkommen, „dass die ganze Gruppe unterwegs zu singen beginnt und eine Arie über den See geschmettert wird“. Aufs Singen hat sie diesmal lieber verzichtet – bei einem Rennen muss man sich die Luft dann doch gut einteilen.

Informationen Wer auch mal Stand-Up-Paddeln versuchen will, kann sich bei der Bootswerft Steinlechner über Kurse informieren.

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