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01.09.2013

Der Favorit strauchelt

Oberweikertshofen (vorne) jubelt - bei den Spielern des TSV Landsberg gab es betretene Gesichter.
Bild: Margit Messelhäuser

TSV Landsberg kassiert mit 1:4 in Oberweikertshofen die erste Saisonniederlage

Im 9. Saisonspiel ist es passiert: Der TSV Landsberg kassierte seine erste Niederlage. Mit 1:4 musste sich die Mannschaft von Sven Kresin bei Aufsteiger SC Oberweikertshofen geschlagen geben.

Andreas Fülla, Landsbergs bester Offensivspieler, nahm die Niederlage mit dem nötigen Galgenhumor: Als er wenige Minuten vor Schluss einen Eckball treten wollte, wurde er vom Hund eines Zuschauers angebellt: „Keine Sorge, wir schießen heute kein Tor mehr“, lautete seine Reaktion mit einem Schmunzeln. Tatsächlich konnten die Landsberger diesmal ihre Offensivqualitäten nicht wie gewohnt ausspielen. Stattdessen nutzte Oberweikertshofen die Schwächen in der Abwehr eiskalt aus, sodass der Sieg für die Gastgeber insgesamt in Ordnung ging.

Schnell in Führung gegangen

Der Favorit strauchelt

Dennoch hatten die Landsberger zunächst alles in der Hand. Bereits in der 6. erzielte Peter Knechtl nach einem Freistoß von Muriz Salemovic das 1:0 – alles lief nach Plan. Der TSV bestimmte die Partie und hatte gute Chancen. So war Andreas Fülla in der 14. durch, wurde aber im Strafraum vom SCO-Keeper ausgebremst. Der Elfmeterpfiff blieb aus. „Wenn wir da das 2:0 gemacht hätten, wäre die Partie entschieden gewesen“, meinte im Anschluss TSV-Trainer Sven Kresin. Stattdessen erzielte der SCO nach einem Freistoß durch Matiasovits den Ausgleich.

Eigentlich kein Problem für die Landsberger, die auch gleich wieder nachsetzten. Als nächstes wurde der Konter von Salemovic durch den SCO-Keeper gestoppt – wieder blieb der Pfiff des Schiris aus. Die Landsberger kamen noch zu weiteren Chancen, doch insgesamt war das Spiel etwas zerfahren.

Nach der Pause hatten die TSVler die erste gute Chance: In der 63. konnte der SCO-Keeper einen Schuss von Fülla gerade noch über die Latte lenken, doch die folgende Ecke nutzte der Gastgeber zu einem sauberen Konter, der mit dem 2:1 durch Spielertrainer Florian Hönisch endete. Nur acht Minuten später fiel dann auch noch das 3:1 durch Heiß, endgültig entschieden war die Partie in der 75. Minute, als Oberweikertshofen einen Elfmeter erhielt, den Maximilian Schuch sicher zum 4:1-Endstand verwandelte.

Konkurrenz hat auch geschwächelt

„Wir haben 1:4 verloren, hätten aber 8:6 gewinnen müssen“, meinte Trainer Sven Kresin aufgrund der Chancenverteilung. „Aber diesmal haben wir eben keine Tore geschossen, und da kann man nicht gewinnen.“ Immerhin hat auch die Konkurrenz für Landsberg gespielt: Nördlingen und Gundelfingen kamen nicht über ein Remis hinaus und damit bleiben die Landsberger an der Spitze der Landesliga.

TSV Landsberg: Heiland, Wochnik (78. Stahl), Knechtl (81. Spreitzer), Hauke, Nichelmann, Krötz, Sanktjohanser, Storhas, Fülla, Salemovic, Strohhofer.

SC Oberweikertshofen: Niedermair, Papadopoulos, Burghart (57. Berisha), Schnellberger, Medara, Matiasovits, Greif, Schuch, Beqiri (81. Scheb), Heiß (78. Ranftl), Hönisch.

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