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Landsberg

30.11.2018

Der HC Landsberg feiert einen deutlichen Derbysieg

Der Kapitän jubelt: Andreas Geisberger (Mitte) trug sich mit dem zwischenzeitlichen 5:2 in der 38. Minute gegen Königsbrunn in die Torschützenliste ein. Am Ende gewann Landsberg mit 7:3.
Bild: Thorsten Jordan

Die Riverkings überrollen Königsbrunn regelrecht. Nur im ersten Drittel bereiten die Gäste dem HCL Probleme.

Vierter Sieg in Folge und Prestigeerfolg: Der HC Landsberg hat in der Eishockey-Bayernliga für klare Verhältnisse in der Region gesorgt. Gegen den Lokalrivalen EHC Königsbrunn gab es vor 1000 Zuschauern ein 7:3. Zwischenzeitlich rücken die Riverkings sogar auf Platz zwei der Tabelle vor. Denn Bad Kissingen hat kurioserweise aufgrund Spielermangels beide Partien an diesem Wochenende absagen lassen.

Die Gäste gehen in Führung

Die Partie begann rassig: Nach 28 Sekunden musste EHC-Angreifer Patrick Zimmermann gleich mal auf die Strafbank. Die Riverkings schafften es jedoch nicht, ein Powerplay aufzuziehen. Gerade, als die Gäste wieder komplett waren, ließen Tyler Wiseman und Dejan Vogl zwei aussichtsreiche Chancen liegen. Danach war vor allem der EHC am Drücker. Keeper Markus Kring musste sich gleich mehrfach auszeichnen. Der Tabellenvierte aus dem Landkreis Augsburg präsentierte sich giftig. Nach elf Minuten war Kring dann aber geschlagen: In Überzahl markierten die Gäste durch Matthias Forster die Führung. Und Königsbrunn blieb auch danach am Drücker, wenngleich Thomas Fischer eine riesige Chance vergab (15.). Mit dem wohl schönsten Tor des Tages sorgte Dennis Neal für den Ausgleich (18.). Königsbrunn hatte gerade eine Strafe erhalten und den Pass vom Bully verwertete der Verteidiger von der blauen Linie aus. Und vier Sekunden vor der Pausensirene war das Spiel gedreht. Dennis Sturm passte gedankenschnell aus der eigenen Hälfte auf Sven Gäbelein und der verwandelte eiskalt zum 2:1 (ebenfalls in Überzahl).

Königsbrunn wechselte eine Frau ein

Nach Wiederanpfiff waren 57 Sekunden gespielt, da erhöhte Tyler Wiseman auf 3:1. Auf Vorlage von Sturm zog er fast von der blauen Linie ab – Gästekeeper Donatas Zukovas war zum zweiten Mal aus der Distanz geschlagen. Damit war der Dampf, den die Gäste im ersten Drittel aufs Eis gebracht hatten, weggeblasen.

Die Riverkings überstanden auch eine Unterzahl ohne Komplikationen. Dafür ließen sie in der 26. Minute durch Gäbelein das 4:1 folgen. Aber die Brunnenstädter überwanden diese Schwächephase und setzten Landsberg unter Druck. Tore gelangen ihnen jedoch nicht – vorerst. Nach 35 Minuten verkürzten die Gäste in Überzahl durch Ralf Rinke auf 2:4. Aber der HCL ließ nicht lange mit der Antwort auf sich warten. In Überzahl markierte Andreas Geisberger das 5:2 (38.). Fischer verpasste kurz vor der Pause das nächste Tor.

Die Landsberger Offensive rollt

Die Führung in dieser Höhe war verdient. Landsberg hatte zur richtigen Zeit die Tore gemacht und immer die richtige Antwort parat. Und die Riverkings waren wieder zur rechten Zeit zur Stelle. Dejan Vogl erhöhte auf 6:2 (44.). Bei Königsbrunn gab es nun einen Wechsel im Tor. Jennifer Harß rückte zwischen die Pfosten. Doch auch sie war schnell geschlagen: Abermals war Vogl der Torschütze (46.). Sollte es gar zweistellig werden? Denn in den drei Spielen zuvor hatte Landsberg sage und schreibe 25 Tore erzielt.

Landsberg drängte in der Schlussphase auf weitere Treffer. Doch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss fehlte. Dafür kam von Königsbrunn noch was. Spielertrainer Fabio Carciola stellte den Endstand her (58.) – 7:3 für Landsberg. Zu den besten Spielern des Abends wurden Ralf Rinke (EHC) und Keeper Markus Kring gewählt.

Für die Riverkings geht es am Sonntag nach Schweinfurt. Los geht’s um 18 Uhr.

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