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Eishockey Landsberg

27.01.2019

Der HC Landsberg sorgt für die große Überraschung

Diesmal hielt die Landsberger Abwehr (von links Max Raß, Sven Curmann und am Boden HCL-Keeper Markus Kring): Nach Penaltyschießen setzten sich die Riverkings mit 2:1 gegen den SC Riessersee durch und brachten dem Oberligisten die erste Niederlage in der Verzahnungsrunde bei.
Bild: Thorsten Jordan

Für die Landsberg Riverkings war es ein Wochenende der Gegensätze. Nach der Niederlage gegen das Schlusslicht am Freitag stellt das Eishockey-Team Spitzenreiter Riessersee ein Bein.

1100 Zuschauer sahen im Landsberger Eisstadion nicht nur ein packendes Spiel, sondern auch eine Premiere: die erste Niederlage des Oberligisten SC Riessersee im sechsten Spiel der Verzahnungsrunde. Allerdings erst nach Penaltyschießen, denn weder die 60 Spielminuten noch die Verlängerung brachten die Entscheidung. Daniel Menge und Tyler Wiseman waren am Ende erfolgreich und sicherten den Landsbergern den Zusatzpunkt. Wie auch HCL-Keeper Markus Kring, der nicht umsonst zum besten Spieler aufseiten der Gastgeber gewählt wurde.

Der HCL ist kaum wiederzuerkennen

Wie die Landsberger am Freitag das Spiel in Erding mit 0:7 hatten verlieren können, fragte man sich gleich zu Beginn. Der SC Riessersee hatte zwar die ersten Chancen und Markus Kring musste von Beginn an hellwach sein, doch dann kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel und setzten erste Nadelstiche.

In der 9. Minute hatte Dejan Vogl die große Chance zur Landsberger Führung, später war es Sven Gäbelein, doch Daniel Allavena im Tor der Gäste war ebenfalls auf der Hut. Obwohl das Drittel torlos blieb, war es spannend und sehr unterhaltsam. Auf beiden Seiten gab es je nur eine Strafe – überhaupt gab es wenige Unterbrechungen, ein Klassenunterschied war nicht zu sehen.

Die Gastgeber haben mehr vom Spiel

Auch das zweite Drittel bot den Zuschauern ein flottes Spiel, bezüglich der Gäste drängte sich das Gefühl auf, dass sich diese die Aufgabe anders vorgestellt hatten. Die Riverkings gingen kompromisslos in die Zweikämpfe, ohne aber dumme Fouls zu begehen, und Riessersee kam damit nicht zurecht.

So hatten die Landsberger nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die besseren Chancen. Einziges Manko: Das Tor wollte einfach nicht fallen. Tyler Wiseman und Dennis Neal hatten gute Möglichkeiten, auch die beiden Überzahlsituationen nutzte der HCL zu einem guten Powerplay, gleichzeitig stand man in Unterzahl sehr gut.

Im letzten Drittel schien die Partie nach gut fünf Minuten entschieden – da gelang den Gästen durch Moritz Miguez die Führung. Wer nun befürchtete, bei Landsberg würden die Dämme brechen, sah sich getäuscht. Im Gegenteil: Als sei nichts passiert spielten die Riverkings weiter nach vorne und schon in der 49. Minute legte Tobias Wedl ein Solo hin und schloss mit dem Ausgleich ab.

Unterzahl gut überstanden

Dramatisch wurde es gut eine Minute vor Schluss, als Kapitän Andreas Geisberger auf die Strafbank musste. Aber die Riverkings hielten das Unentschieden fest und überstanden auch die 3-4-Unterzahl zu Beginn der Verlängerung. Auf beiden Seiten gab es noch Chancen, aber die Zuschauer bekamen das „komplette Programm“ geboten, also auch Penaltyschießen.

Und während Markus Kring nicht zu überwinden war, versenkten erst Daniel Menge und dann auch noch Tyler Wiseman: Landsberg holte sich den Zusatzpunkt und machte die Niederlage vom Freitag wieder wett.

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