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Landsberg

22.09.2019

Der HC Landsberg verschläft das erste Drittel

Bayernligist HC Landsberg trat am Wochenende zu zwei Testspielen gegen Oberligisten an.
Bild: Julian Leitenstorfer (Symbolfoto)

Die Landsberger Eishockeyspieler liegen im Test gegen Lindau bis zur ersten Pause schon klar zurück. Manager Michael Oswald nimmt aber auch etwas Positives mit.

Der Saisonstart rückt für den Bayernligisten HC Landsberg näher. Am 3. Oktober geht es los. Dieses Wochenende stehen aber zwei Testspiele an. Am gestrigen Samstag ging es für die Eishockeyspieler zum EV Lindau. Es war wie schon im Heimspiel gegen Memmingen vor einer Woche: Die Riverkings zeigten am Bodensee in zwei Dritteln eine gute Leistung und waren in einem Drittel klar unterlegen. Am Ende siegte der Oberligist deswegen auch mit 8:4.

Viele Fehler im Spielaufbau

Schon nach 1:25 Minuten lag Landsberg in Rückstand. Simon Klingler erzielte nach Vorarbeit von Florian Lüsch die Führung. In der 9. Minute fielen dann gleich zwei Treffer. Erst glich Robin Maag für die Landsberger zum 1:1 aus und nur zwölf Sekunden später brachte Florian Lüsch mit einem Alleingang die Lindauer wieder in Führung. Kurz darauf nutzten die Hausherren eine doppelte Überzahl. Andreas Farny erzielte das 3:1 (13.). Und noch vor der ersten Pause schlugen die Hausherren in Person von Robert Chaumont erneut zu (17.).

Aus Sicht von Landsbergs Team-Manager Michael Oswald war die Partie da schon vorentschieden. „Unsere Spieler waren mit dem Kopf offenbar noch im Bus. Es sind schon im Aufbau zu viele unnötige Fehlpässe oder schlechte Zuspiele gewesen, die Lindau in die Hände gespielt haben.“

Der HC Landsberg verschläft das erste Drittel

Im zweiten Abschnitt dauerte es wiederum nur zwei Minuten, bis der Puck im Tor der Gäste landete. Brent Norris erhöhte auf 5:1. Kurz darauf spielten die Landsberger in Überzahl und Christopher Mitchell verkürzte den Rückstand (24.). Überhaupt funktionierte das Überzahlspiel in diesem Test sehr gut. Insgesamt drei Tore konnten die Riverkings in diesen Spielsituationen gegen den Oberligisten erzielen. Auch das 6:3 durch Mika Reuter (32.) und das letzte Tor der Partie durch Marc Krammer (50.) gelangen während Powerplays. „Das haben unsere Akteure spielerisch sehr gut und überlegt genutzt“, lobte Oswald im Gespräch mit dem LT.

Team weniger spritzig und lauffreudig

Dennoch stand am Ende wegen der zahlreichen Fehler und diversen Strafen eine 8:4-Niederlage. Dies sei aber „nichts, was Sorge bereitet“, so Oswald. Zwar sei die Mannschaft diesmal nicht so spritzig und lauffreudig gewesen wie in den Partien zuvor, dennoch stimme die Richtung. „Das passiert halt mal.“

Was ihn hingegen ärgerte, waren die Tätlichkeiten einiger Spieler. Wenn klar sei, dass die Schiedsrichter eine sehr strenge Linie fahren, seien Aktionen wie das Nachhaken mit dem Schläger unnötig, betonte er. Im letzten Drittel konnte Lindau deswegen beispielsweise fünf Minuten lang in Überzahl spielen. Die Landsberger schafften es aber, ein weiteres Gegentor zu verhindern.

Am Sonntagabend treten die Riverkings ab 18.30 Uhr in eigener Halle gegen Füssen an. Einen ausführlichen Bericht dazu lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Landsberger Tagblatts.

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