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Landsberg

24.10.2020

Der Kampfgeist des HC Landsberg wird belohnt

Der HC Landsberg hat sich im Testspiel beim EV Füssen durchgesetzt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Trotz coronabedingter Ausfälle: Die Eishockeyspieler des HC Landsberg beweisen im Test gegen Füssen Moral. Der Trainer lobt das Team anschließend.

In der vergangenen Woche hatte der HC Landsberg im Test gegen den EV Füssen daheim noch das Nachsehen. Beim Rückspiel bei den Allgäuern zeigten die Lechstädter eine gute Leistung und konnten sich revanchieren. Das war vor allem drei Faktoren zu verdanken.

Nach der Partie war Trainer Fabio Carciola sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben in den Zonen sehr kompakt gestanden, Überzahlsituationen gut genutzt und durch einen sehr sehenswerten Treffer im Penaltyschießen gewonnen.“ 4:3 hieß es am Ende für die Riverkings, die zunächst gar nicht gut ins Spiel fanden. Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Hausherren, die dies auch in ein Tor umzumünzen wussten. Ausgerechnet der frühere Landsberger Dejan Vogl traf zur frühen Führung (4.).

Landsberg startet schlecht in die Partie

„Wir waren die ersten zehn Minuten nicht gut im Spiel, haben uns dann aber gesteigert und Chancen erarbeitet“, sagt der Trainer. Zunächst scheiterte Patrik-Oliver Rypar noch knapp, doch Patrick Seifert machte es in der 16. Minute besser. Landsberg nutzte eine Überzahlsituation zum 1:1-Ausgleich. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Drittelpause.

Kurz nach Wiederbeginn war erneut Dejan Vogl zur Stelle und brachte Füssen wieder in Front. Die Hausherren konnten in der Situation ebenfalls eine Überzahl in Zählbares umwandeln. Geschockt waren die Landsberger deswegen allerdings nicht, sondern schafften nur fünf Minuten später den 2:2-Ausgleich durch Adriano Carciola. Dabei handelte es sich erneut um ein Powerplay. Die Riverkings hatten zwei Mann mehr auf dem Eis zu diesem Zeitpunkt. „Wir haben im zweiten Drittel super gespielt und die Fehler der Füssener – die auch mehrere Chancen hatten – konsequent ausgenutzt“, lobt der Trainer.

Die Riverkings holen dreimal einen Rückstand auf

Im letzten Abschnitt dann das gewohnte Bild: Wieder waren es die Gastgeber, die früh in dem Drittel in Führung gingen (44.) und diese auch etwas länger verteidigen konnten. In der 58. Minute war aber erneut Adriano Carciola zur Stelle und besorgte das 3:3. Die Entscheidung fiel dann im Penaltyschießen und für die sorgte Patrik-Oliver Rypar. „Er hat den Torwart verladen und den Puck mit der Rückhand – nur eine Hand am Schläger – ins leere Tor geschossen“, beschreibt der Coach die Szene.

Fabio Carciola, Trainer des HC Landsberg, lobt sein Team.
Bild: Thorsten Jordan

Fabio Carciola war anschließend zufrieden, auch weil er nur 13 Spieler mitnehmen konnte zum Test in Füssen. Fünf Riverkings stehen wie berichtet noch unter Quarantäne, wobei zwei am Sonntag beim Test daheim gegen Lindau wieder mitmachen dürfen. Zudem fehlen Markus Kerber und Maximilian Welz wegen Verletzungen. „Wir haben sehr konzentriert gearbeitet. Unsere Spieler haben das Match gut gelesen und sind nur ins Vorchecking, wenn sich wirklich aussichtsreiche Chancen dadurch ergeben haben. Die Partie hat gezeigt, dass wir mit jedem Team in der Oberliga mithalten können, wenn wir 60 Minuten kompakt stehen,“ bilanziert der Trainer.

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