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Football

16.06.2019

Der Landsberg X-Press hat  Würzburg voll im Griff

Gegen Würzburg stand die Landsberger Defense sehr gut. Hier stoppen Ronald Sears (rechts) und Samuel Hartmann (hinten) einen Lauf der Gäste. So durfte sich der Landsberg X-Press am Ende über einen deutlichen Sieg freuen.
Bild: Thorsten Jordan

Gegen das Schlusslicht der Regionalliga Nord fahren die Landsberger  Footballer einen überzeugenden Sieg ein. Der Erfolg ist in doppelter Hinsicht extrem wichtig für den X-Press.

Das war die richtige Antwort der Landsberger Footballer: Mit 45:22 setzte sich der X-Press zu Hause vor über 400 Zuschauern gegen die Würzburg Panthers durch. Der Knackpunkt des Spiels war kurz vor der Halbzeitpause, als Landsberg die letzten Sekunden für einen Touchdown nutzte.

Im ersten Viertel war die Partie ausgeglichen – beide Mannschaften vermieden riskante Spielzüge und versuchten meist mit kurzen Pässen wieder zum ersten Versuch zu kommen. Aber die Defense beider Teams stand gut und so endete das erste Viertel mit einem 0:0.

Allerdings starteten die Landsberger bereits an der 24-Yard-Linie der Gäste in den zweiten Abschnitt und nach einem tollen Pass von Quarterback Lukas Saurwein auf Jonathan Kloosterman sorgte dieser für den ersten Touchdown. Der Kick misslang allerdings und Landsberg führte „nur“ 6:0. Der Würzburger Angriff wurde gestoppt und wieder hatte der X-Press den Ball. Chazz Middlebrook, der mit seinen Läufen immer wieder begeisterte, holte die nächsten sechs Punkte für den X-Press. Jetzt gelang auch der Zusatzpunkt – 13:0 für die Gastgeber. Dann marschierten aber auch die Würzburger übers Feld: 29 Sekunden standen noch auf der Uhr, als den Gästen der erste Touchdown zum 8:13 gelang. Was sollte in den letzten gut zehn Sekunden noch passieren? Eine Menge.

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Hier ist unsere Bildergalerie zum Spiel:

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68 Bilder
Der Landsberg X-PRESS holt sich gegen Würzburg die Punkte
Bild: Thorsten Jordan

An der Mittellinie startete Landsberg noch mal einen Angriff, acht Sekunden waren noch zu spielen. Und tatsächlich schaffte es der X-Press, in den letzten drei Sekunden den Ball noch mal in die Endzone der Gäste zu bringen – Ronald Sears klaubte den Wurf fantastisch runter.Der Extrapunkt kam dazu und damit ging der X-Press mit einer beruhigenden 20:8-Führung in die Pause.

Schon mit dem ersten Angriff im dritten Viertel sorgten die Landsberger für die Vorentscheidung: Chazz Middlebrook setzte einen hervorragenden Lauf von der Landsberger 35-Yard-Linie bis in die gegnerische Endzone an. Mit dem 27:8 war klar, dass die Punkte an diesem Nachmittag in Landsberg bleiben würden. Vor allem, da die Landsberger Defense der Offense in nichts nachstand. Nur mehr neun Yards fehlte Würzburg zum Touchdown und vier Versuche hatten die Panthers – doch sie kamen nicht in die Endzone. Allerdings starteten damit die Landsberger aus einer schwierigen Situation den nächsten Angriff und tatsächlich eroberten die Würzburger den Ball, kamen so doch noch zu weiteren sieben Punkten und verkürzen auf 15:27.

Sorgen musste man sich um den Landsberg X-Press dennoch nicht machen. Zu selbstbewusst trat die Mannschaft auf – ganz anders, als zuletzt bei der Niederlage gegen Fürstenfeldbruck.

Lesen Sie dazu: Football: Der Landsberg X-Press geht unter

Die erste Aktion im letzten Viertel brachte den nächsten Touchdown durch Simon Annen, diesmal legte der X-Press zwei Extrapunkte obendrauf, sodass auch der Touchdown der Würzburger keine Gefahr bedeutete (35:22). Vor allem, da die Offensive wieder ihre Pflicht erfüllte. Erneut war es Chazz Middlebrook, der den Ball in die Endzone trug, Landsberg baute den Vorsprung auf 42:22 aus. Und als man im nächsten Angriff nicht mehr ganz durchkam, erhöhte der X-Press mit einem Fieldgoal auf den 45:22-Endstand. Ein souveräner Sieg in einem ebenso unterhaltsamen wie fairen Spiel.

Für die schwere Aufgabe am Sonntag bei Fürstenfeldbruck sollten die X-Men gerüstet sein. Aber der Sieg war auch wichtig, um in der Tabelle den Anschluss zu den Nürnberg Rams zu halten. Der aktuelle Tabellenzweite hat gegen Burghausen ebenfalls gewonnen (40:14).

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