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Fußball Landsberg

24.04.2019

Der TSV Landsberg besiegt den Angstgegner

Kevin Gutia (weißes Trikot, hinten David Anzenhofer) traf beim 3:1-Sieg gegen Wolfratshausen zwei Mal für den TSV Landsberg. In der Nachspielzeit wurde er aber böse gefoult. 

Landsberg startet erfolgreich in die Englischen Wochen. Der BCF Wolfratshausen hat dem Spitzenreiter der Landesliga diesmal nichts entgegenzusetzen.

Es ist vollbracht: Vor keiner Mannschaft dürften die Landsberger Fußballer so viel Respekt gehabt haben, wie vor Wolfratshausen. Aus gutem Grund, denn in der Vergangenheit sahen die Landsberger meist schlecht aus in den Spielen gegen den BCF.

Landsberg baut den Vorsprung aus

Obwohl die Gäste als möglicher Abstiegskandidat zum Spitzenreiter der Landesliga kamen, war man gespannt, wie sich Muriz Salemovic und sein Team aus der Affäre ziehen würden. Achtbar – sehr achtbar sogar. Mit 3:1 holten sich die Landsberger drei wichtige Punkte und bauten den Vorsprung auf den Tabellenzweiten Türkspor Augsburg auf fünf Punkte aus. Bitter allerdings: In der Nachspielzeit wurde Kevin Gutia bei einem Frustfoul von den Beinen geholt, es bleibt abzuwarten, wie schwer seine Verletzung ist. Dass es für Wolfratshausen dafür glatt Rot gab, machte die Situation nicht leichter.

Vor allem, da Landsberg personell wieder „auf dem Zahnfleisch“ daherkommt: Nur Co-Trainer Hermann Rietzler und Sebastian Gilg saßen neben Keeper Frank Schmitt auf der Bank. Und Gilg, der in der 63. Minute eingewechselt wurde, schleppte sich nach wenigen Ballkontakten humpelnd über die Zeit. Er und Gutia werden sich womöglich zum in Illertissen verletzten Andreas Fülla gesellen – und das in diesen entscheidenden Wochen.

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Der letzte Pass kommt nicht an

Es war kein einfaches Spiel für die Landsberger, denn wie erwartet standen die Gäste sehr tief und lauerten nur auf Chancen. Nur direkt nach dem Anstoß startete Wolfratshausen einen Überraschungsangriff, doch der wurde schon im Keim erstickt. Danach spielte eigentlich nur mehr der Gastgeber. Der BCF versuchte mit sehr körperbetontem Spiel dagegenzuhalten – vergebens. Zu sicher spielten die Landsberger. Nur der letzte Pass im Angriff kam zu selten an, was aber auch verständlich war, bei der kompakten Abwehr der Gäste.

Tore sind schön herausgespielt

So dauerte es bis zur 34. Minute, dann endlich traf Sebastian Bonfert nach einem tollen Spielzug zum 1:0. Auch das 2:0 (45.) und das 3:0 (60,) jeweils durch Gutia waren schön herausgespielt und nach einem Standard erzielt worden. Chancen für die Gäste: Fehlanzeige, außer die Landsberger banden Keeper Patrick Rösch zu sorglos in den Aufbau ein, wie in der 86. Minute, als Rödl einen missglückten Rückpass zum 1:3 nutzte. Ansonsten hatte der TSV das Spiel komplett im Griff und siegte hochverdient – muss ihn aber auch teuer bezahlen.

TSV: Rösch, Meichelböck, Storhas, Anzenhofer, Danke (63. Gilg), Göttle, Bonfert, Siegart, Hennebach, Gutia, Salemovic

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