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Landsberg

24.08.2018

Der TSV Landsberg und sein Torwartproblem

Frank Schmitt war in der bisherigen Saison sicherer Rückhalt beim TSV Landsberg. Doch was passiert, wenn er mal ausfallen sollte?
Bild: Margit Messelhäuser (Archiv)

Keeper Frank Schmitt konnte nur eingeschränkt trainieren. Ausgerechnet der Spielertrainer wird beim Fußball-Landesligisten zum Ersatzmann.

Normalerweise gilt Muriz Salemovic als kreatives Gehirn auf dem Fußballplatz. Der Spielertrainer des TSV Landsberg ist für seine filigrane Technik am Ball bekannt und gefürchtet. Er als Torwart zwischen den Pfosten? Eigentlich undenkbar – aber: durchaus möglich. Denn beim TSV herrscht akute Torhüternot. Ein Glück, dass Keeper Frank Schmitt vor dem Duell mit dem FC MemmingenII (Anpfiff am Samstag um 14 Uhr) rechtzeitig fit wurde.

Nur zwei Torhüter für zwei Mannschaften

Zwei Mannschaften, zwei Torhüter. Mit Frank Schmitt und Leon Veliu hat der TSV Landsberg lediglich zwei Schlussmänner in seinen Reihen – für die Teams in der Landesliga und in der Kreisliga. Diese Woche machte sich das Problem im Training bemerkbar. „Franky ist vergangenes Wochenende in Aystetten unglücklich gefallen und konnte am Dienstag nicht trainieren“, sagt Spielertrainer Muriz Salemovic. Nachdem Veliu urlaubsbedingt fehlte, stellte er sich kurzerhand selbst zwischen die Pfosten. Den Part im anderen Kasten übernahm Torwarttrainer Mario Schmid. „Großes Kompliment an ihn. Er ist in jedem Training da. Aber er ist leider nicht spielberechtigt“, so Salemovic über den Schwabhausener.

Einige Landsberger haben eine Memminger Vergangenheit

Zwar ist Frank Schmitt nun fit für das heutige Spiel gegen Memmingen, aber was wäre im Ernstfall? „Ich bin zwar kein gelernter Torwart, hätte aber keine Angst vor dem Ball. Ich würde die Verantwortung in die Hand nehmen“, sagt Salemovic. Er hütete vor einigen Jahren bereits bei der Vorrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft das Landsberger Tor und hat als Offensivspieler durchaus einen Blick für die Laufwege der Kontrahenten. Um die Torhüternot zu lindern, ist der Verein nach wie vor auf Suche nach entsprechender Verstärkung.

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Hilfe „von oben“ könnte der Gegner Memmingen – momentan Zehnter in der Tabelle – bekommen. Nachdem die Regionalliga-Mannschaft bereits am Freitagabend gegen Heimstetten spielte, ist mit dem Einsatz einiger Akteure in der Landesliga-Reserve zu rechnen. „Bei solchen Teams weißt du nie, was auf dich zukommt. Gut möglich, dass einige Ergänzungsspieler aus der Ersten dabei sind. Da kannst du dich dann nicht darauf vorbereiten“, sagt Muriz Salemovic. Er selbst kickte zweieinhalb Jahre für Memmingen und war dort sogar Kapitän.

Neben ihm haben etliche weitere Landsberger Spieler eine Vergangenheit bei den Allgäuern: David Anzenhofer, Sebastian Gilg, Charly Fülla, Sebastian Bonfert und Jonas Meichelböck. Salemovic: „Wenn jeder von ihnen trifft, bin ich zufrieden.“ Und vielleicht würde es dann sogar zum Sieg reichen – auch wenn der Torwart Salemovic heißen würde...

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