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Landsberg

25.10.2020

Der TSV Landsberg verliert ein  turbulentes Spiel

Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Die Fußballpartie zwischen Landsberg und Nördlingen ist abwechslungsreich. Es fallen acht Tore, drei Spieler müssen verletzungsbedingt raus und es gibt einmal Rot.

Der TSV Landsberg hat am Samstag sein ereignisreiches Auswärtsspiel in der Bayernliga verloren und die Vorgabe des Trainers vor der Partie klar verfehlt.

Edgar Weiler hatte gegenüber dem LT gesagt, dass die Defensive stehen müsse und er sich ein Spiel ohne Gegentor erhoffe. Tatsächlich mussten die beiden Landsberger Torhüter – Patrick Rösch musste nach einer Roten Karte vom Platz – insgesamt sechsmal hinter sich greifen. Am Ende stand ein 6:2 beim Tabellenletzten.

Sebastian Gilg kann nicht auflaufen

Das Fazit von Mittelfeldspieler Muriz Salemovic fiel anschließend deutlich aus: „Es war ein gebrauchter Tag.“ Es fing bereits damit an, dass Sebastian Gilg nach dem Aufwärmen signalisierte, dass er verletzungsbedingt nicht spielen könne. Und das Pech setzte sich kurz nach dem Anpfiff fort. Das 1:0 für die Rieser war eine scharf hereingetretene Flanke und kein Torschuss, die sich hinter Landsbergs Torhüter Rösch in den Kasten senkte. „Das hat Nördlingen Selbstvertrauen gegeben und sie haben dann auch das verdiente 2:0 in der 13. Minute gemacht“, sagt Salemovic.

Hoffnung keimte beim TSV auf, als der im Strafraum gefoulte Alessandro Mulas den fälligen Elfmeter selber verwandelte (33.). In der Folge hatten die Gäste weitere Chancen, aber auch Glück. In der 36. Minute entschied der Schiedsrichter zur Verwunderung aller nach einem Foul auf Freistoß für Nördlingen. „Die Szene war im Strafraum. Der Gegner fällt aber leicht. Entweder gibt er Gelb wegen einer Schwalbe oder Rot und Strafstoß, weil unser Spieler letzter Mann war“, so Salemovic.

Kurz nach der Einwechslung einen Elfmeter verursacht

Das Tor machte dann wieder die Heimelf in der Nachspielzeit der ersten Hälfte. Maximilian Holdenrieder – der für den verletzten Sebastian Schmeiser unmittelbar zuvor eingewechselt worden war – kam an einen langen Ball nicht heran und wusste sich nur mit einem Foul zu helfen. Der fällige Strafstoß sorgte für den Halbzeitstand von 3:1.

Bei eigenem Anstoß vertändelte der TSV dann den Ball im Mittelfeld und kassierte zehn Sekunden nach Wiederanpfiff das 4:1. Auch dem nächsten Treffer der Nördlinger ging ein Konter voraus, der nur per Foul unterbunden werden konnte. Den Strafstoß hielt TSV-Torwart Rösch zwar, beim Nachschuss war er aber machtlos. Damit war das Spiel, in dem auch Nördlingen zweimal verletzungsbedingt wechseln musste, gelaufen. Der zweite Landsberger Treffer durch Fabian Lutz (63.) war nur noch Kosmetik.

Rote Karte für den Torhüter

Und es kam noch schlimmer für den TSV: Torhüter Rösch musste nach einem Handspiel außerhalb des Strafraums mit Rot vom Platz. „Wir haben den Ball unnötig verloren und er stand weit vor dem Tor und hat den Heber im Affekt mit der Hand abgewehrt“, sagt Muriz Salemovic. Für Rösch kam Ersatztorwart Sebastian Hollenzer in die Partie und Mulas ging vom Platz. Auch Hollenzer musste in der Nachspielzeit noch einmal hinter sich greifen. Es war der 6:2-Endstand.

Muriz Salemovic spricht von einem "gebrauchten Tag".
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Salemovic sagt zu der Partie: „Der Gegner war gut, das muss man auch anerkennen. Und lieber einmal so verlieren als viermal 1:0.“ Er verweist zudem auf die Verletztenliste. Dennis Hoffmann habe durchgespielt, obwohl er zwölf Wochen verletzt war, Holdenrieder habe in der 71. Minute wieder raus gemusst, weil es nicht mehr gegangen sei und Schmeiser werde wohl mehrere Wochen fehlen.

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