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Landsberg

31.05.2019

Der X-Press muss im Derby richtig zupacken

Die Derbys zwischen dem Landsberg X-Press (grüne Trikots) und den Fursty Razorbacks Fürstenfeldbruck haben ihren besonderen Reiz. Um am heutigen Samstag zu Hause zu punkten, dürfen sich die Landsberger gegen den Tabellenführer der Regionalliga-Gruppe Nord keinen Fehler erlauben.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Die Landsberger Footballer erwarten am Samstag den Erzrivalen Fürstenfeldbruck. Dieses Derby hat in der Vergangenheit schon oft für Gesprächsstoff gesorgt.

 „In diesem Spiel ist kein Platz für Fehler.“ Jan Radewald, Chefcoach der Landsberger Footballer, bringt es auf den Punkt. Wenn der Landsberg X-Press am heutigen Samstag ab 17 Uhr im Sportzentrum die Fursty Razorbacks aus Fürstenfeldbruck empfängt, muss eine tadellose Leistung der Gastgeber her, um die Punkte zu holen.

In den vergangenen zwei Jahren, rechnet Radewald zurück, konnten die Landsberger nur eines von vier Spielen gegen den Lokalrivalen gewinnen. Dass er diese Bilanz gerne aufbessern würde, versteht sich von selbst. „Dazu brauchen wir unsere beste Aufstellung.“ Beim 48:42-Heimsieg gegen Passau vergangenes Wochenende hatte Radewald ja Chazz Middlebrook und Marice Sutton geschont. „Chazz ist fit und bei Marice müssen wir sehen, was der Arzt sagt“, erklärt Radewald. Sutton hatte mit einer starken Nackenprellung zu kämpfen und sich deshalb gegen Passau gar nicht erst umgezogen.

Fürstenfeldbruck ist noch ungeschlagen

Am Samstag allerdings braucht er beide, um gegen den Tabellenführer der Gruppe Nord der Regionalliga erfolgreich zu sein. Zwar mussten die Gäste vor Saisonstart einige Abgänge verkraften – unter anderem wechselte ihr Runningback Moritz Albrecht in die 1. Bundesliga. „Doch „Fürstenfeldbruck hat immer eine gute Mannschaft“, weiß Radewald. Bislang unterstreichen dies auch die Ergebnisse. Nach drei Spielen ist Fursty noch ungeschlagen und setzte sich zuletzt gegen die Nürnberg Rams, gegen die die Landsberger ja ihre bislang einzige Niederlage kassiert hatten, mit 29:15 durch. Dabei können die Gäste auch auf ihre gute Nachwuchsarbeit bauen, sagt Radewald. Aber auch die Landsberger dürfen auf ihre Jugend stolz sein – Beispiel Michael Ertel.

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Diesmal müssen alle Mannschaftsteile gleichmäßig Leistung bringen

„Gegen Passau hat er sein bestes Spiel runtergerissen“, sagt Jan Radewald, jetzt müsse er an der Konstanz arbeiten. Auch Patrick Kroiß zeigte eine sehr gute Leistung – bis er verletzt ausfiel. Kroiß hat sich das Wadenbein gebrochen und fällt damit lange aus. „Das tut natürlich weh, denn unsere Spielerdecke ist relativ dünn“, so der X-Press-Chefcoach. Jetzt müssen eben andere die Punkte machen. Dazu brauchen die Landsberger einen perfekten Tag. „In Nürnberg war die Defense sehr stark, gegen Passau dafür die Offense. Gegen Fürstenfeldbruck müssen beide Mannschaftsteile optimal funktionieren.“ Personelle Schwächen kann er beim Gegner keine ausmachen – „aber jedes Schema hat seine Schwachpunkte, und da kann man angreifen“.

Für die Zuschauer dürfte es auf jeden Fall eine spannende Partie werden. Schon in der Vergangenheit hatten die Derbys ihren eigenen Charakter und boten auch Gesprächsstoff. „Fürstenfeldbruck spielt ein hartes Football“, sagt Harald Göbel, Zweiter Vorsitzender beim X-Press. Hart und manchmal auch grenzwertig, aber davon wird sich der X-Press nicht den Schneid abkaufen lassen.

Dann haben die Landsberger auch erst mal Pause: Das nächste Spiel findet am 15. Juni statt, wieder zu Hause und zu Gast sind die Würzburg Panthers. „Nach fünf Spielen in Folge ist die Pause auch nötig“, sagt Trainer Jan Radewald.

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