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Eishockey

02.12.2020

Der frühere HCL-Stadionsprecher kehrt zurück - aber mit dem Gegner

Thomas Berghofer war zehn Jahre Stadionsprecher beim HC Landsberg. Jetzt engagiert er sich bei den Starbulls Rosenheim. Am Freitag findet das Derby statt - auch für ihn eine besondere Situation.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Für Thomas Berghofer ist das Eishockey-Derby zwischen Landsberg und Rosenheim nicht alltäglich. Zehn Jahre war er Sprecher in Landsberg, jetzt engagiert er sich in Rosenheim.

Für Thomas Berghofer wird der Freitag ein ganz besonderer Spieltag sein: Zehn Jahre lang war er Stadionsprecher beim HC Landsberg – jetzt ist er beim Gegner Rosenheim in die Organisation eingebunden. Und am Freitag wird er nach Landsberg kommen. Doch wem wird er diesmal die Daumen drücken? Keine einfache Entscheidung für Thomas Berghofer.

Eigentlich war ja vonseiten des HC Landsberg geplant gewesen, Thomas Berghofer nach dem letzten Spiel in der vergangenen Saison offiziell zu verabschieden – doch daraus wurde wegen der Corona-Pandemie nichts mehr. Und auch am Freitag wird es wohl keine Verabschiedung in der Form geben, wie es HCL-Präsident Frank Kurz geplant hatte. Doch Thomas Berghofer nimmt es gelassen. „Ich habe mich riesig über die Einladung gefreut“, sagt er zum LT. Angesichts der extremen Beschränkungen an erlaubten Personen im Eisstadion sei das nicht normal.

Berghofer kommt immer noch oft nach Landsberg

Auch wenn Berghofer, der aus privaten Gründen in die Nähe von Rosenheim gezogen ist, immer wieder seine Kinder, die noch in Landsberg leben, besucht, so wird der „Abstecher“ ins Eisstadion doch ein nicht alltäglicher sein. „Natürlich bin ich noch mit Landsberg verbunden“, sagt er. Dass man sich in der Oberliga so schnell „wiedersehen“ würde, hatte er nicht vermutet, „aber ich freue mich“. Auch darauf, am Freitag mit seiner früheren Office-Crew und der Führungsriege des HCL „zu quatschen, auch wenn es in diesen Zeiten wohl etwas schwierig sein wird“.

Beim Derby schlagen zwei Herzen in seiner Brust

Wenn er auf das Freitagsspiel blickt, ist Berghofer sehr diplomatisch: „Ich drücke Landsberg die Daumen und halte zu Rosenheim, denn das ist mein neuer Heimatverein.“ Bei dem er sich auch sehr wohl fühlt. Was den Ausgang des Spiels angeht, ist Thomas Berghofer vorsichtig: „Wir haben momentan viele Verletzte, aber Landsberg muss den Weggang von Patrick Seifert und die Pause von Markus Kerber verkraften.“ Rosenheim, so Berghofer, sei auch nicht das Team, gegen das der HCL punkten müsse: „Wichtig sind Siege gegen Lindau, Höchstadt und Passau und dann den einen oder anderen ärgern.“ Rosenheim müsste das aus Berghofers Sicht wohl eher nicht sein.

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