Bayernliga

16.05.2016

Der nächste Stolperer

Seit der Winterpause stolpert der TSV Landsberg (hier Philipp Siegwart) durch die Saison – und gerät jetzt sogar noch in Gefahr, in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen zu müssen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg kann auch in Dachau seine Talfahrt nicht stoppen und gerät immer mehr unter Druck. Trainer Kresin will die Relegation um jeden Preis verhindern.

Noch können die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg aus eigener Kraft, die Relegation um den Klassenerhalt zu vermeiden. Aber es wird immer enger. Nach der 0:4-Pleite in Dachau muss mindestens noch ein Punkt her, um die „Verlängerung“ zu meiden.

Und dazu haben die Landsberger nur mehr eine Chance – am kommenden Samstag zu Hause gegen den Tabellenführer Garching. In der momentanen Verfassung eine Herkules-Aufgabe, die aber dennoch gelöst werden muss, denn „die Relegation wäre für uns sehr schwierig“, räumt Trainer Sven Kresin ein.

Am gestrigen Pfingstmontag hatte Kresin seine Spieler zum Training gebeten: Das Auftreten in Dachau am Samstag hatte einen freien Montag nicht gerechtfertigt. Dabei begannen die Landsberger gut und hatten durch Storhas und Nuscheler zwei sogenannte Hundertprozentige – die aber beide nicht verwertet werden konnten.

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Stattdessen sorgte ein langer Ball für die Führung der Gastgeber. Landsbergs Abwehr verschätzte sich, Keeper Leon Veliu zögerte und Wolf sorgte für das 1:0. Wie bereits gegen Bogen hatte Kresin auch diesmal Stefan Strohhofer in die 4er-Abwehrkette berufen, bis zur 39. Minute funktionierte es auch, dann fiel die Führung der Gastgeber.

Nach der Pause hatte Dachaus Oliver Wargalla seinen großen Auftritt: Innerhalb von knapp zehn Minuten (65./71./73.) nahm er mit einem Hattrick den Landsbergern alle Hoffnungen, doch noch den ersehnten einen Punkte zu holen. „Nach dem 0:2 war es ein bekanntes Bild. Wir haben einfach nicht die Mittel, uns danach wieder aufzurichten“, analysiert Sven Kresin die entscheidende Phase in diesem Spiel.

Dachau ließ im Anschluss nichts mehr anbrennen und die Landsberger traten mit leeren Händen die Rückfahrt an. „Wir haben es immer noch selbst in der Hand“, macht Kresin seinem Team Mut: Mit einem Erfolg oder wenigstens einem Unentschieden gegen Garching sollte man aller Sorgen entledigt sein.

Allerdings: Auch wenn Garching den Aufstieg bereits in der Tasche hat, den Titel könnte dem Tabellenführer noch der SV Pullach streitig machen. Dieser musste ja auf den Aufstieg verzichten. Insofern kann man also nicht damit rechnen, dass Garching die Saison am Samstag in Landsberg locker ausklingen lassen wird.Damit will sich Sven Kresin aber nicht weiter beschäftigen: „Wir müssen uns auf uns konzentrieren und noch mal alle Kräfte bündeln.“ Denn, so der Trainer weiter: „Wenn wir in die Verlängerung müssten, wäre das in dieser Konstellation fatal.“ Noch hat er das Mittel, mit dem sich die Talfahrt bremsen lässt, nämlich nicht gefunden.

TSV Landsberg: Veliu, Gilg, Nichelmann, Wochnik (77. Kusterer), Storhas, Spannenberger (70. Birkner), Beqiri, Nuscheler, Fülla, Strohhofer (75. Greif), Siegwart

TSV Dachau: Schröter, Hübl, Maurer, Lamotte, Hutterer, Weiser, Schäffer, Negel, Lippert (81. Zach), Wargalla (77. Wargalla), Wolf (Onyemaeke)

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