Bayernliga

21.05.2016

Der verflixte eine Punkt

Ein letztes Mal noch müssen die Spieler des TSV Landsberg am heutigen Samstag zusammenstehen und alles geben: Mit einem Punkt gegen Garching wäre der Klassenerhalt gesichert, egal, wie die Konkurrenz spielt.
Bild: Julian Leitenstorfer

Bayernliga Der TSV erwartet im letzten Punktspiel Garching. Ob es auch das letzte Saisonspiel ist, wird sich zeigen.

Am heutigen Samstag um 14 Uhr steigt im Hacker-Pschorr-Sportpark das letzte Punktspiel für die Bayernliga-Kicker des TSV Landsberg. Ob es auch das letzte Spiel in dieser Saison sein wird, steht erst nach dem Abpfiff des Spieltages fest – wenn es ganz blöd läuft, müssen die Landsberger nämlich doch noch in die Relegation um den Klassenerhalt. Zu Gast hat die Mannschaft von Trainer Sven Kresin heute niemand Geringeren als Spitzenreiter Garching, der zwar den direkten Aufstieg schon in der Tasche hat – aber nicht den Meistertitel. Und so kann man davon ausgehen, dass die Gäste Vollgas geben werden, um sich nicht von Pullach, das auf einen Aufstieg verzichtete, den Meistertitel wegschnappen zu lassen. Entgegen einigen anderslautenden Meldungen beginnt die Partie im Hacker-Pschorr-Sportpark heute um 14 Uhr.

Sieben Mannschaften werden am heutigen Samstag unter sich ausmachen, wer den direkten Klassenerhalt feiern kann und wer in der Relegation noch darum kämpfen muss. Ein einziger Punkt gegen Garching würde die Landsberger retten, denn selbst wenn alle anderen Mannschaften ihr Soll erfüllen würden: Den direkten Vergleich gegen Schwabmünchen hat Landsberg gewonnen und würde damit den Nachbarn hinter sich lassen, was den direkten Klassenerhalt bedeuten würde.

Aber der eine Punkt muss auch erst mal her – gegen Garching sicher keine einfache Aufgabe. Das Hinspiel hatten die Landsberger damals knapp mit 0:1 verloren. Doch die Mannschaft aus der Hinrunde war eine ganz andere, als wie sie seit der Winterpause zu sehen war. Aufrichten sollte sich das Team am Spiel gegen Unterföhring: Schon 0:2 hinten, drehten die TSVler die Partie noch und hätten sogar fast einen Sieg eingefahren, erst in den Schlussminuten gelang Unterföhring der 3:3-Ausgleich.

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Das fordert auch Landsbergs Trainer Sven Kresin: „Wir sind jetzt einfach in dieser Situation und müssen sie annehmen.“ Für den heutigen Samstagnachmittag fordert er, dass „wir alles reinschmeißen, was wir noch im Köcher haben“. Kresin will auf jeden Fall die Relegation vermeiden und „wir müssen einfach noch diesen einen Punkt holen“. Dabei baut er auch auf die Zuschauer: Nach drei guten Jahren hofft er, dass diese nun auch in schweren Zeiten hinter der Mannschaft stehen. Gemeinsam könnte man dann auch einigen Spielern einen versöhnlichen Abschied ermöglichen. Der Weggang von Thomas Spannenberger war bereits bekannt, doch Abteilungsleiter Robert Michel wird vor dem Spiel weitere Akteure verabschieden: Sebastian Nuscheler, Armin Sanktjohanser, Peter Knechtel und auch Qendrim Beqiri werden den TSV Landsberg verlassen, wie auch Maximilian Süli, der in der Zweiten spielte. Außerdem wird Patrick Stürzer, langjähriger Betreuer bei den Landsberger Fußballern, in seinen „Ruhestand“ verabschiedet.

Verzichten muss Kresin heute auf Stefan Strohhofer, der sich in Dachau eine Muskelverletzung zugezogen hat.

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