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Bereinigungsspiel

06.06.2013

Dettenschwang trifft auf Jahn Landsberg

Dettenschwang (hinten) jubelt, Weil ist am Boden: Nach der 1:2-Niederlage muss der FCW in die A-Klasse.
Bild: Thorsten Jordan

Ein Eigentor schickt den FC Weil in die A-Klasse

DerFC Dettenschwang und Jahn Landsberg spielen am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in Penzing den letzten freien Platz in der Kreisklasse aus. Ebenfalls in Penzing behielt Dettenschwang in einer Bereinigungspartie auf Augenhöhe vor 410 Zuschauern glücklich mit 2:1 die Oberhand und schickte damit die nach Saisonende in der Tabelle punktgleichen Weiler endgültig in die A-Klasse.

Es spricht für sich, dass zwei der drei erzielten Treffer durch Eigentore zustande kamen. Beide Teams operierten mit einem klassischen Libero und ließen mit einer dichten Abwehr besonders in der ersten Spielhälfte kaum zwingende Angriffsaktionen für den Gegner zu. Packende Strafraumszenen blieben Mangelware. Was dennoch aufs Gehäuse kam, waren zumeist Freistöße und Fernschüsse, die aber von beiden Torhütern mit guten Paraden entschärft wurden. Der wohl schönste Angriffszug der Begegnung brachte Dettenschwang nach einem Konter in der 38. Minute durch Florian Blazek in Führung.

Bereits kurz nach Wiederanpfiff konnte Weil zum 1:1 ausgleichen. Ein eigentlich harmloser Schuss von Stefan Seeholzer lenkte ein Dettenschwanger Verteidiger ins eigene Netz ab. Ausgerechnet dem spielerisch besten Akteur dieser Partie unterlief dann in der 76. Minute auf der Gegenseite ebenfalls ein unglückliches Eigentor. Thomas Kramer setzte eine Hereingabe von rechts mit dem Kopf zum 2:1 für den FCD ins eigene Kreuzeck. Weil drängte danach in der verbleibenden Viertelstunde kräftig auf den Ausgleich. Oft fehlte dazu nur ein Quäntchen Glück. Dettenschwang, das auch weiterhin ohne seinen verletzten Torjäger Alexander Seethaler auskommen muss, brachte den Vorsprung über die Zeit.

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Dem Schiedsrichter Erkan Cerkez (Murnau) bereitete die sehr faire Begegnung überhaupt keine Probleme. Bezeichnend, dass er erst in der 65. Minute gegen einen Dettenschwanger Spieler nach einem Foul an der Strafraumgrenze die erste Gelbe Karte zücken musste.

„Wenn zwei Mannschaften gleichwertig sind, dann gewinnt eben der Glücklichere. Das waren heute wir“, bekannte nach dem Erfolg Salvatore Bonomo. „Wir haben auf Defensive und Konter gesetzt und es hingezaubert“, freute sich der Dettenschwanger Coach.

Sein Kontrahent Felix Pfeiffer verwies darauf, dass die meisten Weiler Spieler noch sehr jung sind. Der Mannschaft habe auch diesmal – wie so oft in der Saison – noch die Reife gefehlt, aus mehr Spielanteilen das entscheidende Kapital zu schlagen. Felix Pfeiffer will trotz Abstieg weitermachen, da die Unterstützung und das Umfeld im Verein stimmen.

FC Dettenschwang: Schneider, Reichart, Krautner, Pulver, Mayr, Schnitzler, Metz, Blazek, Dollinger, Philipp, Gatzen; Muhlke, Storf.

FC Weil: Rauchmeir, Huber, Seeholzer, Maximilian Kramer, Thomas Kramer, Markus Reisacher, Feig, Seeholzer, Geier, Claudius Reisacher, Schmid; Iral, Marek.

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