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Bayernliga

28.02.2015

Dezimiert ja – chancenlos sicher nicht

Am heutigen Samstag fällt – aller Wahrscheinlichkeit nach – für die Landsberger Fußballer in Hankofen der Startschuss für die Punktrunde nach der Winterpause. Allerdings muss Trainer Sven Kresin auf einige Spieler wohl verzichten.
Bild: Thorsten Jordan

TSV Landsberg startet am heutigen Samstag in Hankofen in die Punktrunde. Aber nicht alle sind mit dabei

 „Die fünfeinhalb Wochen kamen mir vor wie drei Tage.“ Während für Sven Kresin, Trainer der Landsberger Bayernliga-Kicker, die Winterpause wie im Flug vorbeiging, dürften seine Spieler nach fünfeinhalb Wochen Vorbereitung bei Kälte und Schnee heilfroh sein, dass es endlich wieder losgeht. Das bestätigt der Trainer auch: „Die Jungs sind heiß und wollen endlich wieder spielen.“ Am heutigen Samstag ist es auch soweit: In Hankofen findet mit dem Nachholspiel der Auftakt in die zweite Runde der Bayernliga statt (Beginn 14 Uhr).

Zu 100 Prozent wollte Richard Maierhofer, Verantwortlicher in Hankofen, das Spiel nicht zusagen, doch „ Stand jetzt können wir spielen“, erklärte er noch gestern Abend, und auch Kresin geht davon aus, dass der Anpfiff erfolgt. Dabei lässt er durchklingen, dass Hankofen erfahren haben dürfte, dass er vermutlich auf Muriz Salemovic verzichten muss. Dieser hatte sich zu Beginn der Vorbereitung verletzt und „ich gehe davon aus, dass er nicht so spielen kann, wie ich es mir vorstelle“.

Doch Salemovic ist nicht der Einzige, der Kresin Kopfzerbrechen macht: Daniel Rieck zog sich beim Test gegen Fürstenfeldbruck einen Kreuzbandriss zu und fällt für den Rest der Saison aus. Außerdem hat Peter Knechtel Grippe und Probleme mit der Achillessehne. „Ich habe keine Innenverteidigung mehr“, fasst Kresin zusammen – Nichelmann ist ebenfalls noch nicht fit und Hauke hat den Verein ja verlassen. Hinzu kommt noch, dass Philipp Siegwart beruflich verhindert ist. „Wir sind also etwas dezimiert, aber nicht chancenlos“, kommentiert Kresin die Situation. Und: „Ich bin ja dafür bekannt, dass ich mir etwas einfallen lasse. Es gibt keine zu großen Probleme, sondern nur zu kleine Lösungen.“ Wie Kresins dem Problem entsprechende Lösung aussieht, wird man heute auf dem Platz in Hankofen sehen. Einfach wird es für sein Team sicher nicht werden, denn Hankofen „hat eine sehr gute Mannschaft, die vergangene Saison in der Rückrunde viele Punkte geholt hat“. Seiner Mannschaft räumt Kresin zwei, drei Spiele ein, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Dabei immer ein großes Ziel vor Augen: „Wenn wir 43, 44 Punkte haben, dann sollte der Klassenerhalt sicher sein.“ Dann könnte man befreit aufspielen, wobei „meine Mannschaft eigentlich immer frei aufspielt“. Motivieren muss er nie: „Die Jungs haben so einen Spieltrieb, die wollen immer spielen“ – und das sei einfach toll.

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