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Eishockey

10.01.2019

Die Kleinsten feiern eine Premiere

Markus Salmansperger macht seinen Sohn Louis (6) fertig fürs Training. Der kleine Riverking wird bei der Premiere auch dabei sein.
Bild: Margit Messelhäuser

Am Sonntag findet in Landsberg ein besonderes Bambini-Turnier statt

Premiere in Landsberg: Am Sonntag tragen die U7-Spieler des HC Landsberg ihr erstes Turnier aus. Stolz ist man bei den Riverkings natürlich auch darauf, dass diese Premiere in Landsberg stattfindet. Im Eisstadion wird es ab 11 Uhr richtig rund gehen, den vier Mannschaften sind am Start, und zahlreiche Spieler werden sicherlich von den Eltern betreut. Schließlich ist in diesem Alter schon das Anziehen der Ausrüstung eine echte Herausforderung.

Seit Januar haben die Riverkings die U7 beim Verband gemeldet, jetzt freut man sich auf diesen ersten Vergleich. „Es gibt noch nicht viele Vereine in Bayern, die eine U7 gemeldet haben“, sagt Thomas Blaschta, Vizepräsident beim HCL und für den Nachwuchs zuständig. Tatsächlich sind es 14 Vereine, die Landsberger wurden zusammen mit Kaufbeuren, dem EHC München und Peißenberg in eine Gruppe eingeteilt.

Für die Landsberg Riverkings ist diese Mannschaft im Spielbetrieb eine weitere Stufe auf der Erfolgsleiter. Denn damit hat man nun insgesamt zehn Nachwuchsteams, die um Punkte kämpfen. „Als der Nachwuchs 2011 vom HCL übernommen wurde, nach der Insolvenz des EVL, haben wir mit fünf Nachwuchs-Mannschaften beim HC Landsberg begonnen“, blickt Blaschta zurück – jetzt habe man insgesamt zehn Mannschaften im Punktspielbetrieb. „Damit stoßen wir auch langsam an unsere Grenzen“, so der Vizepräsident. Nachwuchswerbung müsse man inzwischen nicht mehr betreiben.

Aber nicht nur die Masse kann der HC Landsberg vorweisen, auch die Klasse ist vorhanden: Zu Saisonbeginn schaffte es der HCL erstmals, alle Kriterien zu erfüllen, um mit den Junioren in die DNLIII, die dritthöchste Liga in Deutschland, aufzurücken. Und dass sie dort hingehören, zeigt die Mannschaft mit einem Platz im Vorderfeld der Tabelle. Aber auch die Jugend überzeugt: Sie führt die Bayernliga an und hat gute Chancen, nach dieser Saison ebenfalls aufzusteigen.

Trotzdem geht es nicht nur um Leistung: Bis zu den Knaben (U13) steht der Spaß im Vordergrund, dazu hat sich der HCL selbst einen Verhaltenskodex gegeben. „Wir wollen den Kindern Werte vermitteln, die man nur in einem Sportverein – es muss nicht Eishockey sein – lernen kann“, sagt Blaschta. Teamgeist, gemeinsam gewinnen, aber auch verlieren stünden im Vordergrund – das wird sich auch beim U7-Turnier zeigen. (mm)

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