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Landsberg

03.12.2019

Die Landsberger Handballerinnen atmen auf

Den Handballerinnen des TSV Landsberg gelingt in Murnau der erste Auswärtssieg in der Saison. Das verdankt der Verein auch einer neuen Spielerin.

Die Handballerinnen des TSV Landsberg wollten am vergangenen Spieltag in der Bezirksoberliga unbedingt ihren ersten Auswärtssieg einfahren. In Murnau musste das Team allerdings auf zwei Leistungsträgerinnen verzichten. Lena Hierstetter und Janina Pömsl konnten nicht dabei sein.

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Von Beginn an war beiden Mannschaften beim 20:18-Sieg der Lechstädterinnen anzumerken, dass sie unbedingt als Sieger vom Feld gehen wollten. Murnau ist derzeit Tabellenletzter. Mit einem schönen Rückraumwurf erzielten die Gastgeberinnen das erste Tor. In der Abwehr agierten sie offensiv, suchten schnell den Körperkontakt und störten damit die Landsbergerinnen früh im Spielaufbau. Die Anfangsphase gehörte Murnau, doch dann kam der TSV besser ins Spiel und ging in der 17. Minute erstmals mit 6:5 in Führung. Zwar konnte Landsberg noch auf 10:7 davonziehen, doch danach wurden etliche Chancen vergeben. Zudem hatte Murnaus Rückraum zu viel Platz und konnte bis zur Halbzeit noch bis auf ein Tor aufschließen (10:11).

Heimmannschaft startet nach der Pause besser

Die Gastgeberinnen machten nach der Pause da weiter, wo sie aufgehört hatten, nutzten den Raum und trafen. So erarbeitete sich das Team eine Zwei-Tore-Führung. Landsberg verdankte es vor allem Sabina Schicktanz, dass die Mannschaft trotz diverser technischer Fehler dranbleiben konnte. Der Torhüterin gelangen mehrere Paraden. Sie ist als dritte Torhüterin neu im Kader und wird einspringen, wenn eine der beiden anderen Torhüterinnen nicht spielen kann.

Die Landsberger Handballerinnen atmen auf

Landsberg fing sich dann wieder und ging in der Abwehr den Rückraum Murnaus früher an. Bis zur 50. Minute konnten die Gäste so auf 18:15 davonziehen. In der Folge nutzte der TSV seine Chancen nicht so konsequent und hatte auch einiges Wurfpech. Immerhin erwies sich Annkatrin Enders in dieser Phase des Spiels als sichere Schützin vom Siebenmeterpunkt. Sie war es auch, die 40 Sekunden vor Schluss mit einem souverän verwandelten Siebenmeter den Schlusspunkt setzte. Murnau hatte sich zuvor wieder auf ein Tor herangekämpft.

Erleichtert war danach Trainer Ecki Herber: „Heute war einfach wichtig zu gewinnen, und es war fast egal wie. Murnau hat gezeigt, dass es nicht zu unterschätzen ist, da täuscht der Tabellenstand.“ (lt)

TSV: Marx, Schicktanz, Krenss, Hereth (1), Bonfert (3), Kemeny, Abe, Enders (6/4), Anders, Makella (2), Hahn, Scheld (2), Kohlberg (1), Menius (5)

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