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Landkreis Landsberg

21.10.2019

Die Lechrain Volleys gewinnen den Marathon gegen Dachau

Erst nach rekordverdächtigen zwei Stunden und 20 Minuten endete das Spiel der Lechrain Volleys, links Romana Kohlhund, rechts Joana Huber,  gegen Dachau. 

Plus Im ersten Heimspiel zeigen die Landesliga-Damen eine rekordverdächtige Leistung. Dabei profitiert die Mannschaft von der neu gegründeten Volleyball-Spielgemeinschaft.

Viel vorgenommen hatten sich die Landesliga-Damen der Lechrain Volleys für den Heimspieltag. Und was sie den Zuschauern in der DZG-Halle in Landsberg boten, war auch sehenswert. Gut möglich, dass sogar ein neuer „Vereinsrekord“ aufgestellt wurde.

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Zwei Spiele trugen die Volleyball-Damen aus. Das erste gegen Bayernliga-Absteiger Dachau, das zweite gegen Eichenau. Doch Eichenau musste sich gedulden: Zwei Stunden und 20 Minuten dauerte das erste Spiel, dann hatten die Lechrain Volleys die ersten Punkte in dieser Saison auf dem Konto. "Das ist, glaube ich, ein Rekord für uns", meinte Mannschaftsführerin Barbara Reisacher nach der Partie.

Lange Ballwechsel reißen die Zuschauer mit

Obwohl durch den Ausfall einiger Spielerinnen geschwächt, fanden die Lechrain Volleys gegen Dachau schnell ins Spiel. Nach einer 7:4-Führung schlichen sich jedoch Fehler ein, damit blieb es bis zum Satzende spannend. Nachwuchsspielerin Joana Huber machte mit zwei Aufschlägen den 26:24-Sieg perfekt. Die Ballwechsel wurden immer spannender, und die Zuschauer sorgten für Stimmung. Im zweiten Satz lagen die LRV-Damen ständig hinten – bis zum 18:18. Der hart umkämpfte Satz endete unglücklich mit einem 29:27 für Dachau.

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Trainer Wagner findet die richtigen Worte

Motiviert durch Trainer Martin Wagner liefen die Gastgeberinnen im dritten Satz zur Hochform auf. Simone Huber sorgte mit einer Aufschlagsserie für eine 13:5-Führung. Dank einer stabilen Annahme um Christina Degle, harten Angriffen von Barbara Reisacher sowie cleveren Lobs von Nadja Schmitz gewannen die LRV-Damen mit 25:13. An Spannung kaum zu überbieten war der vierte Satz, der bis zum 13:13 ausgeglichen war. Dann sorgten einige umstrittene Entscheidungen des Schiedsgerichts zugunsten der Gäste mit dafür, dass Dachau mit dem 25:18 ausgleichen konnte.

Der Tiebreak wird zum Nervenkrieg

Der Tiebreak, der regulär bei 15 Punkten endet, war ein Nervenkrieg und beste Werbung für den Volleyballsport. Dachau führte bereits 6:1, dann starteten die Lechrain Volleys eine tolle Aufholjagd. Vor allem Julia Drespling, die seit dieser Saison für die LRV startet, zeigte eine starke Leistung in der Abwehr. Nach zwei Stunden und 20 Minuten setzte sich das Team mit mehr Siegeswillen 21:19 durch – und das waren die Lechrain Volleys.

In der zweiten Partie ging es gegen den Tabellenführer Eichenauer SV. Das Team von Trainer Martin Wagner startete sehr gut, dann machte sich aber der Kräfteverschleiß bemerkbar. Gegen Ende des ersten Satzes hatte Nachwuchsspielerin Sophie Zellhuber ihren ersten Einsatz bei den Damen und zeigte eine mutige Leistung. Trotzdem ging der Satz mit 25:17 an Eichenau. Im zweiten erkämpften sich die LRV-Damen noch einen 25:18-Erfolg, aber die Sätze drei und vier gingen an Eichenau (20:25/13:25).

Trainer Martin Wagner war stolz auf die Leistung seines Teams: „Ich bin total zufrieden mit meiner Mannschaft. Ein solches Spiel ohne Auswechselspieler zu gewinnen, das ist ein Lob wert. Im zweiten Spiel hat man dann klar gesehen, dass wir platt waren.“ (lt)

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