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Penzing

12.06.2019

Die Penzinger Stockschützen können zusammenpacken

Die Penzinger Stockschützen (vorne Florian Lechle) können Stöcke und Daube einpacken: Sie haben das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft verpasst. Aber sie haben den Klassenerhalt geschafft. 

Im letzten Durchgang kassieren die Stockschützen des FC Penzing noch mal eine Niederlage. Trotzdem hat man sich im zweiten Jahr in der 1. Bundesliga verbessert.

Die schlechte Nachricht: Die Stockschützen des FC Penzing haben ihr letztes Spiel in Aiterhofen verloren. Die Gute: Sie haben den Klassenhalt in der 1. Bundesliga diesmal ohne Schützenhilfe erreicht. Und was die Penzinger ein bisschen trösten dürfte: Selbst mit einem Sieg hätte es nicht mehr zu Platz zwei und damit der Teilnahme am Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft gereicht.

Auch ein Sieg hätte nicht gereicht

Der Tabellenzweite, den Penzing mit einem Sieg noch hätte abfangen können, hat sich nämlich beim Spitzenreiter Oberkreuzberg mit 10:0 durchgesetzt. Damit ziehen diese beiden Teams ins Viertelfinale ein. Für Matthias Peischer, den verletzten Mannschaftsführer der Penzinger, ist es zumindest ein kleiner Trost, dass auch ein Sieg nicht geholfen hätte.

Trotzdem: Nach dem Start in diese Sommersaison hatte man sich doch mehr erwartet. „Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen und vor allem im zweiten die vielleicht beste Leistung überhaupt gezeigt“, blickt er zurück. Vielleicht, räumt er ein, war der Start tatsächlich zu gut – in den vier folgenden Partien gab es nämlich vier Niederlagen. „In Oberkreuzberg hatten wir Probleme mit dem Belag, den haben dort aber alle Mannschaften“, sagt er. Doch danach hätten sich auch kleine Fehler eingeschlichen „und die rächen sich in dieser Liga sofort“.

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Penzing hat Startschwierigkeiten

So auch in Aiterhofen. Vor allem in den ersten Kehren kamen die Penzinger, bei denen Bernd Huttner für Peischer eingesprungen war, nicht richtig ins Spiel. Ab der dritten Kehre lief es meist besser, doch da war der Vorsprung der Gastgeber schon zu groß, als dass man das Spiel noch hätte drehen können. Mit 11:9 ging der erste Durchgang an die Gastgeber, im zweiten holte Penzing mit einem 11:11 den einzigen Punkt, denn die weiteren Spiele gewannen die Hausherren zum 9:1-Gesamtsieg.

Den Wechsel in der Aufstellung will Peischer nicht unbedingt für die Niederlage verantwortlich machen. „Natürlich waren wir so nicht eingespielt. Aber man muss auch sagen, dass Aiterhofen, obwohl es schon abgestiegen war, eine richtig gute Leistung zeigte.“

Der Schwerpunkt liegt auf der Wintersaison

Auch wenn man in dieser Saison die angestrebten Ziele nicht ganz erreichen konnte, auch mit dem zweiten Jahr in der Bundesliga können die Penzinger zufrieden sein. Vor allem, da sie den Schwerpunkt eigentlich auf den Winter legen – zurecht, wie die Erfolge zeigen. „Wir waren vergangene Saison die beste deutsche Mannschaft“, sagt Matthias Peischer. So wurde der FCP Bundesligasieger, deutscher Vizemeister und Vize-Europameister. „Im Winter sind wir stärker, da wir von unserer Kraft profitieren“, erklärt er. Denn dadurch können die Penzinger strengere Platten, also welche, die schwer rutschen, verwenden.

„Im Sommer gibt es so strenge Platten gar nicht. Deshalb können auch ältere Spieler gut mithalten“, erklärt er. Auch sei die Bundesliga im Sommer erst vor zwei Jahren interessant geworden. „Damals wurde der Modus geändert und die Gruppen wurden eingeführt.“ Zuvor wurde die Liga an einem Tag mit 14 Spielen durchgeführt, was nicht sehr attraktiv gewesen sei. „Wir sind 2017 im Sommer in die erste Liga aufgestiegen, genau im richtigen Moment“, blickt er zurück. Und für die nächste Saison kann man erneut die Teilnahme am Viertelfinale in Angriff nehmen.

Auch der Nachwuchs hat einen schwachen Tag

Übrigens war nicht nur für die Herren ein schlechter Wettkampftag – die Penzinger Schüler konnten bei der bayerischen Meisterschaft auch nicht ihr eigentliches Potenzial abrufen. „Es hat diesmal nur zu Platz fünf gereicht“, sagt Peischer, der das Team betreut.

„Nur“ Platz fünf ist bei 16 Mannschaften relativ, doch es reichte eben nicht wie erhofft für die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft. „Aber in dem Alter sind die Leistungen einfach noch schwankend“, nimmt er sein Team in Schutz. Jetzt wird erst mal die Pause genossen – und die nächste Saison kommt bestimmt.

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