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Floorball

17.01.2020

Die Red Hocks wollen ins Finale

In der Punktrunde kassierten die Red Hocks (Mitte Tobias Hutter) gegen Holzbüttgen eine bittere Niederlage. Dafür will man im Pokal Revanche.

Die Kauferinger treten im Pokal in Holzbüttgen an. Da gibt es noch was gutzumachen

Nur noch ein Sieg fehlt den Red Hocks Kaufering zum Einzug ins Final4-Pokalturnier in Berlin. Die letzte Hürde, die es zu bezwingen gilt, ist die DJK Holzbüttgen. Die Westdeutschen setzten sich im Achtelfinale zu Hause gegen den SC DHFK Leipzig mit 10:3 durch. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 18 Uhr.

Nun gibt es also ein vorzeitiges Wiedersehen mit dem Ligakonkurrenten. Damit haben die Kauferinger bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die 5:13-Heimpleite im Punktspiel der 1. Bundesliga zu revanchieren. „Wir waren damals vom Holzbüttgener Tempo und dessen Spielweise ziemlich überrascht, diese Tugenden gepaart mit der Kaltschnäuzigkeit, haben uns das Genick gebrochen“, so Verteidiger und U19-Nationalspieler Benedikt Richardon.

Die Formkurve beider Teams zeigt aktuell nach oben. Während die Kaarster nach einem verpatzten Saisonstart nun im Kreis der Meisterfavoriten angekommen sind, konnten die Red Hocks von den vergangenen sieben Pflichtspielen fünf gewinnen. „Wichtig wird sein, dass wir über die gesamte Spielzeit unsere beste Leistung abrufen. Wenn wir uns fokussieren und unser Spiel spielen, ist es auf jeden Fall möglich, zu gewinnen. Wir kämpfen so lange, bis wir in Berlin stehen“, gibt sich Kapitän Marco Tobisch kämpferisch.

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Aufgrund des Spiels der zweiten Mannschaft, das zeitgleich stattfindet, werden einige Nachwuchsspieler auf die Fahrt verzichten. „Für die Jungs ist es wichtig, Spielpraxis zu sammeln. Deshalb macht es Sinn, dass sie bei der zweiten Mannschaft spielen, statt mit der Ersten mitzufahren, wo sie unter Umständen auf weniger Spielzeit kommen werden“, so Coach Markus Heinzelmann.

Weiterhin stehen Rückkehrer Daniel Szirbeck und Luca Schmitz stehen nicht zur Verfügung. Dafür ist Johannes Eckebrecht wieder mit an Bord. „Unser Kader ist trotz der Ausfälle so gut aufgestellt, dass wir den Sprung zum größten deutschen Floorballevent des Jahres schaffen können. Jeder Spieler hat den Willen, in Berlin vor knapp 3000 Zuschauern zu spielen“, weiß Tobisch.

Unabhängig davon, ob die Red Hocks sich für das Final4 qualifizieren, findet die Eventfahrt des Fördervereins nach Berlin statt. Infos zur Fahrt gibt es per E-Mail an info@foerderverein-redhocks.de. (lt)

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