Eishockey

09.11.2018

Die Reihen lichten sich

Tyler Wisemann, Sven Curmann und Dejan Vogl (von links) scheinen zu denen zu gehören, die gegen Klostersee spielen können. Ansonsten muss sich Trainer Randy Neal überraschen lassen, wer sich fit meldet.

Wer für die Landsberg Riverkings heute Abend gegen Klostersee auflaufen kann, steht noch nicht fest. Für Dennis Neal hat der Check im Spiel gegen Peißenberg Spätfolgen.

Nur ein Spiel steht für die Riverkings an diesem Wochenende auf dem Programm: Ab 20 Uhr erwarten Trainer Randy Neal und sein Team den EHC Klostersee. Am Sonntag stehen nur Nachholspiele auf dem Plan, davon sind die Landsberger nicht betroffen.

Neal kommt dieses „kurze“ Wochenende ganz gelegen, denn auch in dieser Woche war das Training alles andere als optimal verlaufen. „Am Dienstag und Mittwoch waren nur zehn Spieler da“, sagte er – und hoffte auf das Abschlusstraining am Donnerstagabend. Erst danach oder im Laufe des heutigen Freitags wird sich entscheiden, wer am Abend auflaufen kann. Vor allem in der Verteidigung wird es eng: Tobias Wedl fehlte – wie schon am vergangenen Wochenende – krank, Dennis Neal hat bei dem Check im Spiel gegen Peißenberg wohl doch mehr abbekommen – er musste das Training wegen Kopfschmerzen abbrechen, und Andreas Schmelcher hat ja berufsbedingt die Schlittschuhe erst mal an den Nagel gehängt.

Maximilian Raß hat zwar nach seinem Handbruch am Dienstag erstmals wieder mit Ausrüstung trainiert, doch danach ist seine Hand wieder angeschwollen. Abgesehen davon braucht der Neuzugang der Riverkings noch weitere Trainingseinheiten, ehe er auch im Spiel eingesetzt werden kann.

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Für Sven Gäblein heißt es damit wieder: ab in die Verteidigung. Doch diese Lücke ist im Angriff auch nicht so leicht zu stopfen, denn auch hinter dem Einsatz von Michael Fischer (Kopfschmerzen) stehe ein Fragezeichen, so Randy Neal. Zu den Langzeitverletzten zählt inzwischen auch Marcel Juhasz – nach wie vor kämpft er mit den Folgen einer Gehirnerschütterung. „Sobald sein Kreislauf in Schwung kommt, bekommt er Kopfschmerzen. Ihm geht es nicht gut“, sagte der Trainer. Inzwischen versuche Juhasz Spezialisten in den USA zu kontaktieren. „Dort ist die Forschung weiter fortgeschritten“, sagt Neal – unter anderem, da Spieler auch beim American Football Gehirnerschütterungen erleiden würden.

Trotz aller Ausfälle müsse man aber versuchen, den Tabellenplatz zu festigen. „Es hilft nichts, wir müssen da durch“, sagte der Coach. Inzwischen komme er schon immer mit zwei Trainingsplänen in die Eishalle: einem für eine komplette Mannschaft, einem für ein reduziertes Team. „Leider habe ich zuletzt immer den zweiten gebraucht.“

Dass der Sonntag spielfrei ist, kommt dem HCL-Trainer damit ganz gelegen – ein Tag mehr für seine Spieler, die Blessuren auszukurieren. Allerdings werden die Riverkings auch gespannt auf die Nachholspiele achten, denn so eng, wie es in der Tabelle derzeit ist, könnte es schnell gleich mehrere Plätze nach unten gehen.

„Umso wichtiger ist gegen Klostersee ein Sieg“, sagte Neal. Und wenn man körperlich nicht auf der Höhe sei, „dann müssen wir geistig voll da sein, um das auszugleichen. Und wir müssen kämpfen“, lautet sein Marschplan.

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