Newsticker
Söder: Müssen auf Dauer über "Sonderoptionen" für Geimpfte reden
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lokalsport
  4. Die Zwergerl rasen mit Ski und Schlitten den Berg hinunter

Obermühlhausen

24.01.2019

Die Zwergerl rasen mit Ski und Schlitten den Berg hinunter

Der Skiclub Obermühlhausen hat wieder einmal ein Zwergerlrennen im Ort veranstaltet. Mit Ski und Bob ging es den Berg hinunter.
2 Bilder
Der Skiclub Obermühlhausen hat wieder einmal ein Zwergerlrennen im Ort veranstaltet. Mit Ski und Bob ging es den Berg hinunter.
Bild: Dieter Arnodt

Spaß im Schnee: Der Skiclub Obermühlhausen veranstaltet sein Zwergerlrennen. Spannende Wettkämpfe am „Hennabichl“.

Nach dreijähriger Zwangspause konnten die Verantwortlichen des Skiclubs Obermühlhausen heuer wieder ihr traditionelles Zwergerlrennen durchführen. Die zahlreichen aktiven Skilehrer hatten ihr Bestes gegeben, um den „Hennabichl“ mitten im Ort zu präparieren. Mit Unterstützung durch den vereinseigenen Motorschlitten gab es eine „Schussbahn“ für die Bob- und Schlittenfahrer sowie eine Abfahrt- und Riesentorlaufstrecke für die Skizwergerl.

Bei besten Schneebedingungen fieberten 42 Starter im Alter zwischen zwei und zehn Jahren ihrem großen Einsatz entgegen. Mit dabei waren auch engagierte Eltern und Großeltern, die mindestens genauso ehrgeizig einen Stockerlplatz herbeisehnten. Am Start wurden letzte Instruktionen erteilt, damit die Kleinen möglichst in Ideallinie den Weg durch die Torstangen fanden.

Die Eltern dürfen den Nachwuchs anschieben

Starter Fritz Dümper und Andi Egwolf vom SCO bereiteten die jungen Fahrer mental vor. Mal schneller und mal vorsichtiger bewerkstelligte der Nachwuchs den Parcours, und die vielen Helfer an der Strecke waren sofort zur Stelle, wenn es galt, nach einem kleinen Sturz wieder auf die Beine zu kommen. An der Ziellinie angekommen, wurde mit professioneller Technik auf die Hundertstelsekunde genau die Zeit ermittelt. Nach zwei Durchgängen erreichte Benedikt Mentzel aus Dettenschwang die beste Gesamtzeit mit 26,14 Sekunden.

Die jüngsten Teilnehmer durften mit Bob oder Holzschlitten starten, notfalls auch mit tatkräftiger Unterstützung durch Mama, Papa oder Großeltern. Da wurde schon so manches Mal durch kräftiges Anschieben am Start versucht, ein Zeitpolster herauszuarbeiten. Doch am Ende siegten schließlich alle Teilnehmer, denn jeder der Ski-, Schlitten- oder Bobzwerg erhielt eine Urkunde und ein kleines Geschenk als Anerkennung für die tapfere Leistung. Insgesamt gab es bei den Skifahrern neun Teilnehmer bei der Abfahrt und 15 beim Riesentorlauf sowie sieben Schlitten- und neun Bobfahrer.

Auch die Erwachsenen müssen ran

Rennleiterin Hannelore Dümper war sehr zufrieden, dass nach der langen Durststrecke wieder ein Event für die Nachwuchssportler stattfinden konnte. Vorsitzender Klaus Stedele befand, dass das Zwergerlrennen immer wieder ein Riesenspaß für alle Beteiligten sei. Zum Abschluss gab es noch eine besondere Herausforderung für die Verantwortlichen: Beim Gaudirennen der Skilehrer mussten die Disziplinen schnellstmögliches Anziehen der Skier, Erklimmen des Hennabichls und eine Rückwärtsfahrt durch die Torstangen gemeistert werden. Hier zeigte sich die Konditionsstärke von Manfred Graf. Beim Bergauflaufen ließ er seine Konkurrenz deutlich hinter sich und sicherte sich damit souverän den Sieg. (lt)

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren