Frauenfußball

20.09.2012

Die ersten Heimspiele

Für die Fußballerinnen von Dießen und Kaufering stehen an diesem Wochenende die ersten Heimspiele in der neuen Saison an.
Bild: Julian Leitenstorfer

Kaufering und Dießen hoffen auf Unterstützung durch die Zuschauer

 Einen perfekten Start hatten Dießens Fußballerinnen als Aufsteiger in die Bezirksoberliga: Ihr Auftaktspiel in Hebertshausen gewann die Mannschaft von Nico Weis gleich mit 5:0. Am Sonntag steht nun das erste Heimspiel an, um 11.30 Uhr ist Schechen am Ammersee zu Gast. Auch der VfL Kaufering musste sich lange gedulden, doch am Samstag hat auch die Mannschaft von Peter Berger ihr erstes Heimspiel in der neuen BOL-Saison (Schwaben). Und dann ist um 17.15 Uhr der selbst ernannte Aufstiegsfavorit FC Augsburg um Sportzentrum zu Gast.

Der Auftaktsieg gegen Hebertshausen war für Dießens Fußballerinnen eine tolle Sache, doch „abheben werden wir deshalb sicher nicht“, sagt Trainer Nico Weis. Ganz abgesehen davon, dass es – Saison übergreifend – bereits der achte Zu-Null-Sieg in Folge war, freut sich Weis vor allem darüber, dass „praktisch die gesamte Offensiv-Abteilung getroffen hat, beziehungsweise eine Vorlage geben hat“. So wurden die fünf Treffer auch von vier verschiedenen Spielerinnen erzielt. Mit diesem Selbstvertrauen will man auch gegen Schechen antreten.

Nach zwei Auswärtsspielen und einem spielfreien Wochenende genießen nun auch Kauferings Fußballerinnen erstmals Heimrecht. Um 17.15 Uhr ist am Samstag der Tabellenführer FC Augsburg zu Gast, der aus seinen drei Spielen die maximale Punktzahl geholt hat, während die Mannschaft von Peter Berger mit einem Sieg (4:2 gegen Breitenthal) und einer Niederlage (1:3 gegen Batzenhofen) im Mittelfeld der BOL Schwaben rangiert.

„Es ist ein Spiel ,David gegen Goliath’“, sagt Kauferings Trainer Peter Berger. Der FCA habe zuletzt einiges in die Damenmannschaft investiert. „Es scheint, dass man als Bundesligist ähnlich wie bei Bayern München auch die Frauen nach oben bringen möchte“, so Berger. Immerhin konnte Augsburg mit Felicitas Mair und Judith Kurzmeier zwei Regionalliga-Spielerinnen verpflichten. Doch auch der restliche Kader habe erhebliche Qualität, weiß Berger, der die Augsburgerinnen bereits beobachtet hat. Mehr dazu in der Printausgabe des Landsberger Tagblatts.  

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