Luftpistole

03.01.2016

Egling kann doch noch gewinnen

Erfreuliche Ergebnisse gab es für die Luftpistolen-Teams zum Abschluss der Herbstrunde.

Abschluss der Herbstrunde brachte einige positive Nachrichten. Rott steht ganz oben

Vier Pistolenteams aus dem Landkreis haben zum Abschluss der Vorrunde im Bezirk für positive Nachrichten gesorgt. Neuling Rott holte sich mit weißer Weste die Halbzeitmeisterschaft in der Oberbayernliga Süd-West, für die beiden Sorgenkinder Egling und Hechenwang gab es doch noch den ersten Sieg, und auch Stoffen kassierte wichtige Zähler für den Klassenerhalt.

Der letzte Rotter Schritt zum endgültigen Gewinn der Herbstmeisterschaft vor dem Titelfavoriten Schlehdorf war beim 3:2 in Schwabbruck allerdings eine wackelige Angelegenheit. Matthias März und Maria Kemser gingen beim punktlosen Schlusslicht leer aus. Für die notwendigen Zähler kamen Franziska Kemser und Robert Hirschauer gerade noch mit zwei Ringen Vorsprung ins Ziel. Mit einem erneut starken Auftritt hatte Martin Holzschuh in der Spitzenpartie vier Ringe mehr zu bieten. Überraschend klar musste sich in dieser Gruppe Dießen im Kellerduell beim Tabellennachbarn Bernbeuren mit 1:4 geschlagen geben. Durchsetzen konnte sich nur Dr. Micha von Nordheim mit persönlicher Saisonbestmarke. Für die FSG wird es damit erneut eine Zittersaison. Nur noch Schwabbruck liegt hinter der FSG, die zum Rückrundenauftakt am 21. Januar beim Tabellenletzten anzutreten hat.

Egling kann also doch noch gewinnen: Gegen Gundelsdorf gab es endlich das erste Erfolgserlebnis. Und das war besonders wichtig, denn die nun punktgleichen Gäste sind in der Oberbayernliga Nord-West erster Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt. Für den Hammer bei dieser Kellerpartie sorgte Jochen Zibuschka mit bundesligareifen 380 Ringen. Ebenfalls am längeren Hebel blieb Reinhard Zech bei seinem ersten Einsatz. Und auch für Sonja Blaß war endlich der erste persönliche Erfolg fällig.

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Ausgebremst wurden in der Bezirksliga Nord Scheuring II und Unterdießen. Die Reserve des Zweitbundesligisten unterlag trotz der starken Leistung von Alfred Franz (374) und guter Gesamtvorstellung bei Spitzenreiter Hollenbach. Die Gastgeber warteten im Schlagerkampf mit neuem Vereinsrekord auf. Und damit ist der Titelgewinn wie in den vergangenen Jahren trotz der besten Gesamtringzahl für die Lechrainer wieder in weite Ferne gerückt. Zu Ende ist der Unterdießener Höhenflug nach der zweiten Niederlage. Die Gäste aus Maisach waren ganz einfach eine Nummer zu groß. Auch mit bescheidenem Auftritt brachte Stoffen ganz wichtige Zähler für den Verbleib im Bezirk vom ersatzgeschwächten Schlusslicht Bayerdilling mit. Vier Zähler Vorsprung vor dem Schlusslicht sind ein wichtiges Polster für die Rückrunde. In dieser Richtung hat auch Hechenwang in der Bezirksliga Süd-West vorgesorgt.

Gegen den Tabellenletzten Rottenbuch gelang dem Neuling die mit Abstand beste Vorrundenleistung und damit der erste Sieg in der neuen Umgebung. Zugpferd dabei war Florian Seewald, der zu seiner letztjährigen Form zurückgefunden hat.

Der beste Vorrundenschnitt aller Pistolenschützen aus dem Landkreis geht wieder einmal an den Unterdießener Vorstand Norbert Lappat.

Er belegt mit 373,60 Ringen in der Einzelwertung der Bezirksliga Nord-West Rang zwei. Gegenüber der vergangenen Saison deutlich zugelegt haben die Eglinger Spitzenkraft Maximilian Schneider (+5) auf Platz zwei der Oberbayernliga Nord-West, das Scheuringer Duo Alfred Franz und Fabian Ranzinger (beide +6) und ganz besonders trotz nunmehr direktem Vergleich in der Oberbayernliga der Rotter Martin Holzschuh (+8). Für Stoffen war Helmut Ettner die wichtigste Stütze, für Hechenwang Florian Seewald. Den besten Schnitt für die FSG Dießen erreichte Klaus Steppat bei allerdings leicht rückläufiger Tendenz.

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