Bayernliga

13.08.2016

Ein Ende mit Schrecken

Zum Verzweifeln: Der TSV Landsberg führte in Unterföhring schon mit 2:0, verlor am Ende aber mit 2:3. Im Bild: Außenstürmer Charly Fülla.

Landsberg sieht in Unterföhring lange Zeit wie der sichere Sieger aus. In einer turbulenten Schlussphase kippt das Spiel

Lange Zeit sah es für den TSV Landsberg im Freitagsspiel der Bayernliga-Süd nach dem zweiten Dreier der Saison aus. Mit einer komfortablen 2:0-Führung ging es für die Krötz-Elf in Unterföhring in die Halbzeitpause. Im Schlussspurt setzte sich dann aber der FCU durch, drehte das Spiel mit zwei späten Toren und schickte den TSV mit 3:2 nach Hause.

„Wir waren brutal gut im Spiel. Man hat sofort gemerkt, dass die Jungs was holen wollten. Aber dass das Spiel so seinen Verlauf nimmt, ist fast nicht zu erklären“, so das Fazit von Roland Krötz. Dabei hatte alles nach Plan begonnen für taktisch perfekt organisierte Landsberger. Hinten sicher stehen und vorne für Nadelstiche sorgen. So hatte die Devise von Roland Krötz vor der Partie gelautet. Explizit gewarnt hatte er vor Tayfun Arkadas und Yakub Dora. Und die Offensivabteilung der Münchner Vorstädter hatte nach sechs Minuten auch gleich die erste Großchance. Beinahe im Gegenzug hätte Charly Fülla die Landsberger Führung erzielen können. Nach der packenden Anfangsphase wurde es ruhiger. Chancen gab es – wenn überhaupt – für Landsberg, das kompakt verteidigte. Ausgerechnet zwei Abräumer sollten dann vorne für die Tore sorgen. Julian Birkner traf in der 36. Minute für den TSV und Sebastian Nichelmann erhöhte kurz vor der Pause nach einem langen Freistoß zum 2:0 aus Landsberger Sicht (43.). Die Führung war zu diesem Zeitpunkt mehr als verdient.

Nach Wiederanpfiff tat sich zunächst nicht viel. Nach rund einer Stunde wurde Unterföhring stärker und mit dem Anschlusstreffer belohnt. Die Arkadas-Brüder sorgten in der 67. Minute für das 1:2: Ecke Tayfun, Schuss Attila, der am langen Pfosten lauerte – Tor. Nach der Hereinnahme von Toptorjäger Michael Krabler drängte Unterföhring auf den Ausgleich. Aber die Landsberger Defensive hielt – bis zur 82. Minute. Innenverteidiger Julian Birkner musste mit Gelb-Rot vom Platz – kurz bevor er ausgewechselt werden sollte.

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Roland Krötz brachte mit Andreas Beinhofer einen weiteren Verteidiger. Doch drei Minuten später war die Landsberger Führung dahin. Andreas Faber, der über weite Strecken kaltgestellt worden war, traf zum 2:2. Aber es sollte noch schlimmer kommen. Martin Büchel drehte die Partie mit seinem Treffer in der Nachspielzeit und besiegelte die fünfte Niederlage des TSV Landsberg.

Unterföhring Nothhaft – Dora, A. Arkadas, Brandstetter, Yilmaz, Putta, Mayer (38. Hollering), Hofmann (54. Büchel), T. Arkadas (68. Krabler), Schlottner, Faber.

Landsberg Heiland – Meichelböck, Birk-ner, Nichelmann, Gilg (76. Leyer) – Fülla, Göttle, Bonfert, Greif (81. Beinhofer) – Siegwart, Neuhaus.

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