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18.03.2009

Ein Haudegen mit Vereinstreue

Landsberg Eines ist Handballer Jörg Friedrich bestimmt nicht, "ein Wandervogel". Er spielt schon seit früher Kindheit an für ein und denselben Verein - den TSV Landsberg. "Angefangen habe ich mit sechs Jahren bei den Minis von Landsberg. Doch wie ich überhaupt zum Handball gekommen bin, das weiß ich nach dieser langen Zeit wirklich nicht mehr", erzählt der mittlerweile 30-jährige Controller.

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Über das gesamte Spektrum an Jugendmannschaften empfahl sich der leidenschaftliche Hobby-Fahrradfahrer letztendlich für die erste Mannschaft des TSV, mit der er vergangenes Jahr den Aufstieg in die Landesliga-Süd feierte. "Unsere Mannschaft ist ausgeglichen und intakt. Wir kommen sehr gut miteinander klar. Das war der Grund für den Erfolg", erklärt Friedrich. Doch auch die aktuelle Saison könne sehr zufrieden stimmen, schließlich befände man sich als Aufsteiger momentan auf Rang sechs. Hinzu käme, dass bei einem Vorsprung von neun Punkten auf einen Abstiegsplatz der Klassenerhalt so gut wie sicher sei, erklärt der Kassier der Handballabteilung.

Einen weiteren Grund für den Erfolg der Mannschaft sieht der Rückraumspieler auch in den Verantwortlichen: "Zum einen haben wir mit Roland Neumeyer einen Abteilungsleiter, der sich enorm engagiert, damit wir stets beste Bedingungen vorfinden. Zum anderen verpflichtete der TSV Landsberg in Hubert Müller einen sehr gewissenhaften und vor allem kompetenten Trainer, der die gesamte Mannschaft stark fördert." In seine eigene Zukunft als aktiver Spieler beim TSV blickt Jörg Friedrich nicht sehr weit voraus: "Ab einem gewissen Alter muss man von Saison zu Saison denken. Für mich ist es in erster Linie entscheidend, auf meinen Körper zu hören. Sollte ich verletzungsfrei bleiben, werde ich die nächste Spielzeit sicher noch angehen."

Was jedoch danach komme, das könne er unmöglich voraussehen. Gefragt nach den Zielen für die kommende Saison ist der "alte Haudegen" dann mutiger: "Ich möchte um die vorderen Plätze mitspielen. Ob wir das Potenzial haben, um aufsteigen zu können, wird sich zeigen. Unter die ersten Vier zu kommen, wäre jedoch ein riesiger Erfolg und ein guter Abschluss der aktiven Karriere."

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