Bayernliga

13.05.2016

Ein Punkt fehlt noch

Mit einem 1:1-Unentschieden endete das Hinspiel zwischen dem TSV Landsberg (grüne Trikots) und dem TSV Dachau. Ein Remis auch am heutigen Samstag im Rückspiel würde Trainer Sven Kresin genügen.
Bild: Julian Leitenstorfer

Der TSV Landsberg will am Samstag  in Dachau den Klassenerhalt klarmachen.

Dass man noch mal für ein spannendes Saisonfinale sorgen würde, damit dürfte man im Lager der Landsberger Fußballer nicht gerechnet haben. Vom 7. bis 13. Spieltag führte die Mannschaft von Sven Kresin noch die Bayernliga an – dann ging es stetig bergab und jetzt muss man sogar noch die Relegation um den Klassenerhalt befürchten.

„Ja, es ist eine komische Saison“, räumt Trainer Sven Kresin ein. „Wir werden in diesen letzten beiden Spielen alles tun, um die Punkte zu sammeln“, kündigt Kresin an, denn das sei man den Zuschauern und auch sich selbst schuldig. „Es ist einfach der Wurm drin, das muss man zugeben, und ich bin froh, wenn diese Saison glimpflich zu Ende geht.“

Woran es liegt – das ist die Frage, die sich der Trainer selbst ständig stellt. „Wenn ich das wüsste, hätte ich es schon vor acht Wochen geändert.“ Fakt ist, dass den Spielern die Lockerheit und die Spielfreude fehlen. Hinzu kommt die mangelnde Chancenverwertung. „Gegen Bogen hatten wir in der zweiten Halbzeit drei Hundertprozentige, die hätten wir in der Hinrunde noch reingemacht“, blickt Kresin zurück – und dann hätte Landsberg 4:2 gewonnen, statt 1:2 verloren.

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Doch das lässt sich nicht mehr ändern, jetzt müsse man sich auf die letzten beiden Spiele konzentrieren. „Ich gehe davon aus, dass uns ein Punkt in Dachau genügt“, sagt der Trainer vor dem Auswärtsspiel am morgigen Samstag (14 Uhr), wobei aber natürlich ein Dreier das Ziel sein wird, das er ausgibt.

Dann steht noch das letzte Saisonspiel zu Hause gegen Garching an. Das dürfte für den einen oder anderen auch das Abschiedsspiel sein. Ziemlich sicher ist, dass Thomas Spannenberger den TSV Landsberg verlässt. „Er wird beruflich einige Zeit in China verbringen“, sagt Kresin. Auch hinter Sebastian Nuscheler steht ein Fragezeichen, da dieser ebenfalls aus beruflichen Gründen immer wieder länger fehlt.

In Dachau kann Kresin aus dem Vollen schöpfen. Abgesehen von Keeper Tobias Heiland, der diesmal noch gesperrt ist, sind alle an Bord. Arek Wochnik, Armin Sanktjohanser und Alexander Buschel sind nach beruflich bedingten Auszeiten wieder zurück und Julian Birkner hat nach seiner Verletzung das Mannschaftstraining wieder aufgenommen.

Ein großer Kader wird auch nötig sein, um zumindest den einen Punkt in Dachau zu holen, denn „Dachau wird sicher auch alles geben, um die drei Punkte zu holen. Und momentan spielt jeder gerne gegen uns, da uns einfach der richtige Drive fehlt“.

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