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Landsberg

19.04.2015

Ein Treffer war zu wenig

Philipp Siegwart (vorne) war der Landsberger Torschütze in Rosenheim, doch sein Treffer reichte nicht für einen Sieg, oder zumindest einen Punkt.
Bild: Thorsten Jordan

Bayernliga TSV geht in Rosenheim in Führung und am Ende leer aus

Der TSV Rosenheim musste gewinnen – Landsberg wollte gewinnen. Unter Druck läuft man aber viel leichter den einen Schritt mehr und das zahlte sich für die Rosenheimer dann auch aus. Mit 3:1 setzte sich der Gastgeber durch, der damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte, während die Landsberger weiterhin auf dem sicheren 6. Platz in der Bayernliga stehen.

Dennoch, so deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war die Partie nicht, wie Landsbergs Trainer Sven Kresin sagt. In der ersten Halbzeit tat sich dabei relativ wenig. Es gab zwei, drei Chancen für beide Mannschaften, wirklich gefährlich wurde es aber selten. In der Landsberger Offensivabteilung fehlten die zündenden Ideen, aber in der Abwehr stand man sicher. Kresin hatte Süli in der Viererkette belassen, dafür rückte Stefan Strohhofer auf die Position vor der Abwehrkette, als Ersatz für den gesperrten Rainer Storhas.

Nach der Pause nahm das Spiel dann Fahrt auf. In der 58. erzielte Philipp Siegwart die 1:0-Führung für die Landsberger. Diese hatte aber nicht lange Bestand. Nur vier Minuten später fiel der Ausgleich: Obwohl viele Landsberger um Linor Shabani herumstanden, kam er zum Abschluss.

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Mit einem Doppelschlag in der 83. Minute entschieden die Gastgeber dann die Partie zu ihren Gunsten. Zuerst kam Maximilian Süli bei einem Angriff der Rosenheimer einen Schritt zu spät, der Angreifer fiel im Strafraum und der Schiedsrichter, der aus Österreich kam, zeigte auf den Punkt. „Ich will Maxi da gar keinen Vorwurf machen“, sagt Kresin: Der Rosenheimer habe sich in dieser Situation sehr geschickt verhalten. Mit einem sicher verwandelten Elfmeter ging Rosenheim in Führung und praktisch nach dem Anstoß leisteten sich die Landsberger einen katastrophalen Fehlpass kurz vor dem eigenen Strafraum – Rosenheim nahm das Geschenk dankend an und sorgte mit dem 3:1 für die Entscheidung.

Danach tat sich nicht mehr viel. Die Gastgeber verwalteten geschickt den Vorsprung und bei den Landsbergern merkte man, dass man eben nicht mehr unbedingt punkten muss.

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel für den TSV Landsberg an – und da bekommt man es mit dem TSV Dachau wieder mit einer Mannschaft zu tun, die noch dringend Punkte für den Klassenerhalt braucht.

TSV Landsberg: Heiland, Gilg, Knechtel, Süli, Buschel, Beqiri, Stohhofer (71. Nichelmann), Detmar (65. Zinner), Fülla, Salemovic (69. Nuscheler), Siegwart

TSV Rosenheim: Mayer, Lenz, Helmbrecht (87. Torvic), Radlmaier, M. Wallner, Ch. Wallner, Obermair (83. Knezevic), Tomic (89. Maier), Einsiedler, Shabani, Murtezi.

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