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Porträt

26.03.2015

Ein gutes Auge zeichnet ihn aus

Andi Riedl (am Ball) ist für einen Handballer, der im Rückraum spielt, zwar relativ klein, doch sein gutes Auge und die schnelle Auffassungsgabe machen ihn beim TSV Landsberg zu einem ganz wichtigen Spieler.
Bild: Thorsten Jordan

Andi Riedl ist für einen Handballer relativ klein. Trotzdem spielt er beim TSV Landsberg im Rückraum und übernimmt eine ganz wichtige Rolle

Mit fünf Jahren entdeckte Andi Riedl seine Leidenschaft für Sport. Beim Fußballspielen. „Ich habe aber schon nach zwei Trainingseinheiten gemerkt, dass das nicht der richtige Sport für mich ist“, berichtet Riedl. Weil seine große Schwester zu dem Zeitpunkt Handball spielte, versuchte er sich in diesem Sport und fand schnell heraus: Das ist mein Sport!

Die Schnelligkeit, die Spannung im Spiel aufgrund der vielen Tore, die fallen, und der Zusammenhalt einer Mannschaft seien bis heute die Hauptgründe, warum Handball sein sportliches Leben auch mit 26 Jahren noch dominiert.

In der ersten Mannschaft des TSV Landsberg ist Riedl – obwohl „nur“ 1,76 Meter groß – in der Rückraum-Mitte ein ganz wichtiger Spieler. Die Liebe zum Handball hat ihn nach den ersten Versuchen nie mehr losgelassen und Begabung dürfte dem Industriekaufmann aus Landsberg auch bescheinigt werden. Statt mit ganz kleinen Schritten erst einmal bei den Minis den richtigen Umgang mit dem Ball zu erlernen, stieg Andi Riedl gleich in die E-Jugend des TSV Landsberg ein.

„Ich war damals einer der Jüngsten in der Mannschaft“, erinnert sich der Handballer zurück. Längst hat er in allen Mannschaften des TSV Erfahrungen gesammelt und sein Können unter Beweis stellen können.

Riedl, der „eigentlich schon immer Rückraum-Mitte“ spielt, hält dem Landsberger Verein seit eh und je die Treue. Nur im vergangenen Jahr hat er die Eichenauer Handballer in der Rückrunde in der Landesliga unterstützt. „Die Eichenauer hatten viele Verletzte, da bin ich eingesprungen“, berichtet er. Es hat geholfen, denn der Abstieg wurde verhindert.

Wenn Andi Riedl für den TSV Landsberg auf dem Spielfeld steht, spielen er und seine Teamkollegen in der Bezirksoberliga. Wenn also ein Spieler zur Unterstützung in die Landesliga (eine Klasse höher) berufen wird, zeugt auch das von Qualität.

Sportliches Können und eine gehörige Portion Vertrauen seiner Mitspieler sind für sein Spiel wichtig, denn als Rückraum-Mitte-Spieler ist es Andi Riedl, der quasi den Ton angibt. „Ich sage Spielzüge an und leite damit das Spiel. Manchmal müssen Entscheidungen sehr schnell getroffen werden“, erläutert Riedl im LT-Gespräch seine Aufgaben im TSV-Handball.

Auch wenn seine Körpergröße nicht gerade Gardemaß für diese Spielposition ist, weiß Riedl, dass sein gutes Auge und seine schnelle Auffassungsgabe entscheidend dazu beitragen, dass er an diesem Platz der Richtige ist.

Eine Zeit lang allerdings mussten die TSV-Handballer ohne den 26-Jährigen um den Nicht-Abstieg kämpfen. In der Hinrunde hatte er sich im Spiel gegen Ottobeuren am Daumen verletzt. Seine erste schlimmere Verletzung, wie er berichtet. Beim Spiel gegen Gilching stand der Landsberger zum Glück wieder im Kader. 28:25 lautete das Ergebnis, das Trainer Sofian Marrague unter anderem auch darauf zurückführte, dass Andi Riedl wieder dabei war.

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