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Volleyball

10.02.2015

Ein herber Rückschlag

Penzing wird in Planegg auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt

Der TV Planegg II hat die Penzinger Volleyballerinnen in der Landesliga Süd-West mit einem 0:3 schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Aber anders, als es das Ergebnis vermuten lässt, war es nicht David gegen Goliath – ganz im Gegenteil. Gegen diese Mannschaft, der Penzing eigentlich körperlich überlegen war, wäre mehr drin gewesen. Allerdings war auf der Seite der Heimmannschaft aus Planegg-Krailling ein unbedingter Siegeswille und Kampfgeist zu spüren. Auf Penzinger Seite dagegen wenig Mut und je länger das Spiel dauerte, mehr und mehr Frustration.

Gleich zu Beginn des ersten Satzes ging es auf beiden Seiten des Netzes zur Sache. Es gab kein Abtasten, sondern sofort 100 Prozent Kampf. Unverständlicherweise knickte Penzing aber ab dem 6:6 komplett ein und ließ sich vom TVP die Butter vom Brot nehmen. Beim Spielstand von 8:15 war klar, dass es schwierig werden würde, diesen Satz noch herumzureißen.

Die Worte von Trainer Achim Gelhaar in der Auszeit zeigten aber Wirkung und sein Team kam nochmal bis zum 22:24 heran. Trotzdem ging dieser Satz verloren (22:25). „Jetzt sind wir warm, im zweiten Satz lassen wir sie nicht so davonziehen – jeder legt noch mal eine Schippe drauf“, feuerte Christine Schöpf ihre Mitspielerinnen beim Seitenwechsel an. Auch Gelhaar forderte dazu auf, genauer und gewitzter zu spielen. Im zweiten Satz kamen die Angreiferinnen dann auch endlich besser durch, besonders die Mittelblockerinnen Zach und Mannsbart erzielten in dieser Phase einige wichtige Punkte. Kurioserweise ließ man sich aber dann von ein paar Annahmefehlern wieder völlig aus dem Konzept bringen und die Planegger zogen erneut davon.

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Anstatt nun die Eigenfehler abzustellen, passierten immer mehr unnötige Fehler. Besonders die Aufschlagquote war an diesem Tag miserabel. Bis auf Andrea Epp, die einige Male die sehr starke gegnerische Abwehr durch platzierte Bälle aus dem Takt brachte, wurde insgesamt viel zu wenig Druck aufgebaut. Auch der zweite Durchgang wurde mit 19:25 abgegeben.

Nach dem erneuten Seitenwechsel bot sich dann ein schon bekanntes Bild: Planegg lag von Anfang an ein paar Pünktchen vorne, was aber durchaus aufholbar gewesen wäre. Trotzdem fand Penzing weiterhin nicht den Schlüssel zum Erfolg, blieb zu steif im eigenen Spiel und zeigte zu wenig Gegenwehr, um gegen eine solch junge und motivierte Mannschaft zu gewinnen. Bezeichnend war, dass Penzing mit 12:14 dran war, dann aber nur einen Punkt machte und Planegg sechs Punkte machen ließ. Der Vorsprung war nun zu groß und die Frustration zu hoch – Planegg-Krailling gewann somit den Satz (14:25) und damit das Spiel hochverdient.

Zurecht verärgert stellte der Trainer fest „Nach der tollen Leistung vergangene Woche erkenne ich meine Mannschaft heute nicht mehr wieder.“ Um im Abstiegskampf bestehen zu können, müsse auf einem anderen Niveau gespielt werden, fügte er hinzu. Der FC Penzing liegt in der Tabelle derzeit auf Rang sechs. Weiter geht es erst am 28. Februar gegen Ingolstadt. (lt)

FC Penzing: Brugger, Degle, Epp, Helmer, Kohlhund, Mannsbart, Reisacher, Schmitz, Schöpf, Theinschnack, Zach.

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