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Landsberg

11.09.2018

Eine neue Ära im Nachwuchseishockey ist angebrochen

Besser hätte der Start für die Landsberger Junioren (vorne) kaum sein können: Mit zwei Siegen gegen Deggendorf starten sie in ihre erste Saison in der DNL DivisionIII.
Bild: Thorsten Jordan

Die Junioren des HC Landsberg starten erstmals in die dritthöchste deutsche Nachwuchsliga. Der Auftakt hätte kaum besser laufen können.

In gewisser Weise ist im Landsberger Eishockey eine neue Zeitrechnung angebrochen: Erstmals spielen die Junioren des HC Landsberg in der DNL DivisionIII, der dritthöchsten Nachwuchsliga. Mit einem Heimspiel gegen Deggendorf wurde die neue Ära eingeleitet und mit zwei Siegen erfolgreich gestaltet: Der HC Landsberg führt nach dem ersten Wochenende die Tabelle an.

Es ist natürlich eine Momentaufnahme, aber eine schöne. Denn als einzige Mannschaft steht der HCL noch ohne Verlustpunkt da. Nach dem 7:3-Heimsieg gegen Deggendorf setzte sich das Team von Markus Kiefl auch beim DSC durch, und zwar mit 6:3. So deutlich, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war der Spielverlauf aber keineswegs. Vor allem zu Hause war es ein hartes Stück Arbeit für die Landsberger Junioren und für die Zuschauer ein spannendes Spiel. Denn dieser Aufstieg lockte auch deutlich mehr Fans ins Stadion als vergangene Saison. „Die Tribüne war gut gefüllt“, freut sich Thomas Blaschta, im HCL-Präsidium für den Nachwuchs zuständig.

Deggendorf verlangt Landsberg aber viel ab

Und die Zuschauer sahen ein schnelles, technisch hochklassiges und faires Spiel. „Deggendorf ist nur mit einem kleinen Kader angetreten, aber man hat gleich gesehen, dass diese Spieler eine enorm hohe Qualität besitzen“, sagt Blaschta. Und die Gäste gingen auch nach nicht mal zwei Minuten in Führung. Landsberg brauchte etwas, dann „hat sich die Mannschaft reingebissen“. In Überzahl gelang der Ausgleich (13.). Noch mal legte Deggendorf vor, aber der HCL erzielte noch vor der ersten Pause das 2:2 und legte sogar noch das 3:2 nach. Im Mitteldrittel erzielten die Gastgeber das 4:2, das wiederum mit dem 4:3 der Gäste beantwortet wurde – ein spannender Schlussabschnitt war garantiert. Nach sechs Minuten fiel das 5:3 und in den letzten beiden Spielminuten setzte Deggendorf alles auf eine Karte, nahm den Keeper raus – Landsberg traf mit einem Empty-Net-Goal zum 6:3 und sieben Sekunden vor Schluss fiel auch noch das 7:3.

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Auch das Rückspiel blieb lange umkämpft: 1:1 stand es nach dem ersten Drittel, dann legte Landsberg 3:1 vor, kassierte aber vor der zweiten Pause noch das 3:2. Deggendorf blieb bis zum 4:3 dran, erst in den letzten vier Minuten gelangen dem HCL noch die Tore zum 6:4-Endstand. Besser hätte es zum Auftakt für Trainer Markus Kiefl und sein Team kaum laufen können.

Die Entwicklung steht im Vordergrund

Für Thomas Blaschta zählen trotzdem weniger die Siege, als vielmehr die Tatsache, dass die Spieler in dieser Liga die Chance haben, sich weiterzuentwickeln. „Man schon in diesen beiden Spielen gesehen, dass man um jeden Zentimeter Eis kämpfen muss. Da werden keine Geschenke mehr verteilt wie vergangene Saison.“ Und mit Deggendorf hatte man nicht den leichtesten Gegner – vergangene Saison beendeten die Niederbayern in dieser Liga auf dem zweiten Platz. In dieser Liga sei es möglich, die Spieler so zu fördern, dass sie den Sprung in die erste Mannschaft schaffen können, und das, so Blaschta, sei das eigentliche Ziel.

An den nächsten beiden Wochenenden stehen für die Landsberger Auswärtsspiele an. Am 29. September ist dann ab 16 Uhr der Heilbronner EC in Landsberg zu Gast.

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