Newsticker

Spahn mit Corona infiziert - Kabinett muss nicht in Quarantäne
  1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lokalsport
  4. Einige Träume drohen zu platzen

Anstoß

30.05.2015

Einige Träume drohen zu platzen

Vorletzter Spieltag im Bereich Zugspitze: Für einige Mannschaften geht es noch um Aufstieg und Klassenerhalt. Letzteres gilt für den SV Fuchstal in der Kreisliga (siehe Bericht unten).

An den Tabellenspitzen herrscht am vorletzten Spieltag nahezu Klarheit. In den Kellerregionen wird es spannend

Bei aller Freude über die vorzeitige Meisterschaft des FC Penzing in der Kreisklasse4 gab es am drittletzten Spieltag aus Landkreissicht auch einige Tiefschläge zu verdauen. So ist Jahn Landsberg in der gleichen Gruppe im Rennen um die Relegation nach oben nur noch eine Randfigur. Schondorf und Apfeldorf droht nach Niederlagen gegen Mitkonkurrenten auf dem vorletzten Rang der Kreisklasse1 und der A7 nun der direkte Abstieg. Über ein Dutzend Mannschaften aus unserem Bereich sind in Sachen Aufstieg oder Klassenerhalt beim vorletzten Durchgang im Zugspitzbereich noch voll gefordert. Über die Spielgruppe hinaus dürfte der Topschlager der A7 zwischen der Reserve des TSV Landsberg und dem FC Kaufering Interesse finden.

Kreisklasse 1

Auweia. Was sich vor Wochen bereits angedeutet hatte, ist nun zur Realität geworden. Schondorf (19) droht bei vier Zählern Rückstand gegenüber Olching II (23) und Geltendorf (23) nun doch der Direktabstieg. Nur zwei Siege zum Abschluss gegen den Dritten Wessling (43) und beim Schlusslicht Landsberied (11) ließen noch etwas Hoffnung. Die Erfolgsserie von Olching II müsste diesmal beim Spitzenreiter Oberweikertshofen II eigentlich gestoppt werden. Geltendorf kann sich dagegen in seiner letzten Heimpartie gegen Herrsching endgültig in die Relegation retten. Die Gäste haben sich mit einer 1:5-Heimniederlage gegen den Lokalrivalen Inning endgültig aus dem Aufstiegskampf verabschiedet. Echings (37) letzter Gastgeber Stockdorf (42) kommt für Rang zwei ebenfalls kaum noch infrage.

Kreisklasse 4

Gratulation nach Penzing zur vorzeitigen Meisterschaft und dem sofortigen Wiederaufstieg. Die zweite Aufstiegshoffnung für den Landkreis aber hat sich leider weitgehend zerschlagen. Nach der knappen 3:4-Niederlage beim Mitkonkurrenten Bernbeuren (48) kommt Jahn Landsberg (44) für die Relegation kaum noch infrage, auch wenn es im letzten Auswärtsspiel beim Schlusslicht Hohenfurch einen Pflichtsieg geben sollte. Falls Bernbeuren bei Peiting II oder Altenstadt (47) in Rott (19) ebenfalls einen Dreier einfahren, sind die Jahnler endgültig aus dem Rennen.

Jetzt müssen noch fünf Mannschaften befürchten, als Tabellenelfter zusammen mit Rott in die Relegation nach unten zu gehen. Die schlechtesten Karten besitzt erneut Scheuring (31), das beim ebenfalls noch nicht gesicherten Rottenbuch (34) auf jeden Fall punkten muss. Welcher Toptorjäger kann dabei sein Team dem rettenden Ufer ein Stück näher bringen? Josef Noder (26 Treffer), beim 5:3 in der Vorrunde in Scheuring vierfacher Schütze, oder Thorsten Foster (25) den FCS? Zwei gefährdete Mannschaften treffen auch mit Türkspor Landsberg (33) und Stoffen (34) aufeinander. Auch hier gab es im Hinspiel beim 4:3 für Stoffen eine torreiche Begegnung. Fünfter Relegationskandidat ist vor dem Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Bernbeuren Peiting II (34). Endgültig verabschiedet aus diesem Kreis haben sich Schwabhausen (39) und Unterdießen (38), die sich nun ohne jeden Druck um Rang fünf duellieren.

A-Klassen 1 und 5

Auch nach dem mageren 2:2 beim Drittletzten Waldram III besitzt Dießen (54) in der A5 gute Chancen auf die Relegation zur Kreisklasse. Aber gegen das seit über 360 Minuten sieg- und torlose Iffeldorf (23) darf es im letzten Heimspiel keinen weiteren Seitenschritt mehr geben, denn beim Finale steht ja noch die Entscheidung beim einzigen Konkurrenten Schäftlarn (51) an. Da wären dann drei Zähler Vorsprung und ein 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel ein gutes Polster.

Setzt der Tabellenzweite Moorenweis (51) in der A1 seinen Erfolgsweg in Kottgeisering (35) fort, dann hat sich für Greifenberg (46) die Relegation selbst bei einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Haspelmoor (32) auch theoretisch erledigt.

A-Klasse 7

Der seit Saisonbeginn anhaltende Zweikampf zwischen den beiden Übergrößen TSV Landsberg II (62) und FC Kaufering (59) erfährt am vorletzten Spieltag mit dem direkten Vergleich seinen Höhepunkt. Ein richtiges Endspiel ist es allerdings nicht mehr. Die Vorteile liegen eindeutig bei der Bayernliga-Reserve des TSV.

Sie besitzt drei Zähler Vorsprung und kann bereits mit einem Remis den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisklasse feiern. Da der Spitzenreiter die Vorrundenpartie mit 3:0 für sich entschieden hat, könnte er sich sogar eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied leisten und beim Finale in Dettenschwang alles klar machen.

Neuling FC Kaufering hat die Relegationsspiele auf jeden Fall in der Tasche. Weil (53) kann aufgrund des direkten Vergleichs nicht mehr gefährlich werden.

In der gefährdeten Zone drückt bei zwei Absteigern jetzt noch fünf Mannschaften der Schuh. Am meisten das Schlussduo Egling (16) und Penzing II (17), aber auch Hofstetten (20), Utting (20) und Dettenschwang (21) könnte es bei ganz „dummem“ Verlauf noch erwischen. Direkt aufeinandertreffen diese Teams nicht mehr. Also geht es darum, Punkte gegen besser platzierte Vereine zu holen. Egling darf nur noch bei zwei Siegen gegen die Lokalrivalen Walleshausen und Prittriching auf ein kleines Wunder hoffen. Ähnlich sieht es für Penzing II aus, das noch gegen die Spitzenteams Weil und FC Kaufering ran muss. Dettenschwang reicht ein Dreier zur Rettung. Doch der müsste wohl diesmal beim Nachbarn in Issing gelingen, da beim Finale Topfavorit TSV Landsberg II beim FCD antritt.

A-Klasse 8

Punkt- und sogar torlos ist das Landkreistrio am drittletzten Spieltag geblieben. Während dies für den Rangdritten Kinsau (39) und für Reichling (30) im sicheren Mittelfeld keinen großen Beinbruch mehr bedeutet, hat es beim Vorletzten Apfeldorf (20) fast schon ein paar Minuten nach zwölf geschlagen. Der SVA-Bezwinger Wildsteig (24) ist jetzt nicht mehr der große Rivale im Kampf um den Klassenerhalt. Nun gilt es, Birkland (21) oder Prem (22) noch abzufangen. Aber das geht nur über Siege im letzten Heimspiel gegen das in Schwabbruck/Schwabsoien mit 7:1 arg zersauste Hohenpeißenberg (36) und zum Abschluss beim Spitzenreiter in Steingaden (55), der bereits diesmal in Wildsteig sein Meisterstück machen kann.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren