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Landsberg

31.01.2020

Eishockey: Der HC Landsberg hat kein Glück im Penaltyschießen

Enttäuschung bei den Landsberg Riverkings (links Petr Machacek, rechts Christopher Mitchell): In Miesbach musste man sich nach Penaltyschießen geschlagen geben. Trotzdem bleiben die Landsberger in der Tabelle auf Platz vier.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Die Landsberg Riverkings verspielen in Miesbach ihre Führung. Immerhin nimmt der HCL noch einen Punkt mit. Diesmal erweisen sich die Landsberger Verteidiger als Torjäger.

Einen Punkt gewonnen – oder zwei verschenkt? Diese Frage dürfte die Landsberg Riverkings auf der Heimfahrt von Miesbach beschäftigt haben. Erst nach Penaltyschießen musste sich das Team von Trainer Fabio Carciola mit 4:5 geschlagen geben. Dabei sah es nach dem ersten Drittel noch sehr vielversprechend aus. Einen Trost haben die Landsberger: Sie bleiben in der Tabelle der Verzahnungsrunde auf Platz vier.

Das Spiel begann für die Landsberger nach Wunsch. Zwar kassierte man schon in der dritten Minute eine Strafzeit, doch kaum wieder komplett ging der HCL in Führung. Verteidiger Markus Jänichen ging nach vorne, zog einfach mal ab – und die Scheibe war drin (7.). Die Landsberger spielten sehr gut in der Defensive, ließen wenig zu und wenn Miesbach doch zum Abschluss kam, war Keeper Michael Güßbacher zur Stelle. Schön herausgespielt war der zweite Treffer der Landsberger, den Adriano Carciola vorbereitete und Christopher Mitchell erzielte (15.).

Plötzlich kommt ein Bruch ins Spiel

Auch im zweiten Abschnitt hielten sich die Landsberger gut an die Vorgaben von Trainer Carciola. Zwar gelang dem Ex-Landsberger „Bobby“ Slavicek in der 25. Minute der 1:2-Anschlusstreffer, aber in Überzahl sorgte Verteidiger Maximilian Raß (32.) wieder für den alten Abstand. Dann kam aber ein Bruch ins Landsberger Spiel: In Unterzahl verkürzte Kokoska auf 2:3 (34.) und die Riverkings verloren völlig den Faden. Innerhalb von drei Minuten drehte Miesbach die Partie und ging mit einer 4:3-Führung in die zweite Pause.

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Jetzt musste Carciola in der Kabine die richtigen Worte finden, sonst könnte es „ein böses Erwachen geben“, wie Teammanager Michael Oswald sagte. Dazu kam es nicht: Carciola konnte sein Team wieder in die Spur bringen.

Robin Maag sorgt für den Ausgleich

Allerdings dauerte es, bis endlich der Ausgleich fiel. Einige Strafen der Gastgeber konnte man nicht nutzen, dann kam es in der 56. Minute zur entscheidenden Szene. Miesbach hatte eben wieder eine Strafe abgesessen, als Robin Maag, den wichtigen Ausgleich erzielte – das dritte Tor eines Verteidigers an diesem Abend. Anschließend gab es auf beiden Seiten noch Möglichkeiten, aber es blieb beim Unentschieden und ging in die Verlängerung.

In Überzahl in die Verlängerung gegangen

Da waren die Landsberger gleich zu Beginn im Vorteil, denn Miesbach hatte in der 60. Minute noch eine Strafe erhalten. Doch die Landsberger konnten die Gelegenheit nicht nutzen – auch die Verlängerung brachte keine Entscheidung und es ging ins Penaltyschießen. Und da hatten am Ende die Gastgeber das Glück auf ihrer Seite: Sie setzten sich durch und in der Tabelle vor den HCL auf Platz drei.

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