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Eishockey

13.12.2020

Eishockey: Der HC Landsberg ist in Füssen ohne Chance

Adriano Carciola (links) erzielte in Füssen den Ehrentreffer für den HC Landsberg.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Für den HC Landsberg setzt es beim Altmeister die nächste Lehrstunde in der Eishockey-Oberliga. Wie bereits am Freitag gegen Lindau werden den Riverkings schon früh die Strafen zum Verhängnis.

Der HC Landsberg hat sich gewehrt, aber Füssen war zu stark. Der Altmeister setzte sich mit 9:1 durch, und das absolut verdient. Auch diesmal hat sich der HCL vor allem durch zu viele Strafen schnell selbst auf die Verliererstraße gebracht. Allerdings konnte Trainer Fabio Carciola auch nicht mit dem kompletten Kader antreten.

Gegen Lindau am Freitag hatten Marek Charvat und Patrik Rypar jeweils eine Spieldauerstrafe erhalten (wir berichteten) und waren damit für die Partie in Füssen gesperrt. Immerhin konnte Marc Krammer spielen, der im letzten Drittel am Freitag einen Schuss an die Hand bekommen hatte. Trotzdem: Mit Rypar und Charvat fehlten Carciola zwei wichtige Spieler, die nicht so leicht zu ersetzen sind. Außerdem leisteten sich die Landsberger erneut wieder zu viele Strafen: Fünf der neun Tore erzielte Füssen in Überzahl.

Nach fünf Minuten muss der erste Landsberger auf die Strafbank

Was Füssen leisten kann, zeigte das Team schon beim 4:0-Sieg gegen Landsberg zum Saisonstart. Auch diesmal gab Füssen gleich den Ton an, aber die Landsberger hielten zunächst noch gut dagegen. Der Altmeister war überlegen, doch die Tore ließen noch auf sich warten. Das änderte sich nach gut fünf Minuten, denn jetzt handelten sich die Riverkings in kurzen Abständen Strafen ein, zeitweise war man sogar in doppelter Unterzahl, und das nutzte Füssen eiskalt aus. In der 9. Minute brachte Sill die Gastgeber in Führung, und mit einem Doppelschlag innerhalb einer Minute stellten Velebny und Stauder (14.) auf 3:0. Alle drei Treffer waren schön herausgespielt – HCL-Keeper David Blaschta, der diesmal wieder den Vorzug erhalten hatte, war dabei chancenlos.

HCL-Keeper David Blaschta erlebte in Füssen einen ganz bitteren Abend.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Erst nach diesen Gegentoren kamen dann auch die Landsberger besser ins Spiel, und es war phasenweise eine Partie auf Augenhöhe. Kurz vor der ersten Pause hatten die Riverkings auch eine dicke Chance für den Anschlusstreffer, doch die konnte nicht genutzt werden.

Im zweiten Drittel gelingt der Ehrentreffer

Im zweiten Drittel zeigte Füssen, dass es auch ohne Überzahl zu Toren kommen kann: Gut fünf Minuten waren gespielt, dann erhöhte Wiedemann auf 4:0. Anschließend kam aufseiten des HCL auch noch Pech dazu: Noah Gaisser fuhr einen guten Konter, wurde aber gecheckt, da hätte man eine Strafe aussprechen können, der Schiri tat es aber nicht.

Im Gegensatz zum ersten Abschnitt kassierten jetzt auch die Füssener Strafen, doch das Überzahlspiel der Landsberger zeigte keine Wirkung. Anders wieder die Gastgeber – kaum saß der nächste Landsberger auf der Strafbank, fiel schon wieder ein Tor. Nur 37 Sekunden musste Markus Jänichen aussetzen, dann erzielte Payeur das 5:0 (33.).

Kurz vor Schluss gab es die große Möglichkeit für die Landsberger, als man sogar über eine Minute doppelte Überzahl hatte. Und die wurde auch genutzt: Adriano Carciola vollendete ein gutes Überzahlspiel mit dem 1:5, gerade mal 40 Sekunden vor der zweiten Pause.

Sehen Sie hier die Bilder vom Auftaktspiel Landsberg - Füssen:

Im ersten Oberligaspiel kommen die Landsberger gegen den EV Füssen noch nicht so richtig in Fahrt.
53 Bilder
Verhaltener Oberliga-Auftakt der Landsberg Riverkings
Bild: Thorsten Jordan

Allerdings gerieten die Landsberger auch im letzten Drittel schnell in Unterzahl – und das durch eine Nachlässigkeit: Weil die Landsberger nach der Pause zu spät aufs Eis kamen, gab es zwei Minuten – und so stellte Velebny in der 42. Minute auf 6:1. HCL-Coach Fabio Carciola stellte die Reihen um, aber auch das brachte nichts. Füssen war nun in allen Belangen überlegen und benötigte auch keine Überzahl mehr, um zu treffen.

Landsberg wehrt sich vergeblich

Landsberg wurde jetzt lehrbuchmäßig ausgespielt. Das 7:1 durch Deubler fiel in der 45. Minute und erneut Deubler legte in der 53. Minute das 8:1 nach, den Schlusspunkt setzte Payeur in der 58. Minute mit dem 9:1. Ein ganz bitterer Abend war es auch Für HCL-Keeper David Blaschta, der bei allen Gegentoren chancenlos war und trotz der neuen Treffer alles gehalten hatte, was irgendwie zu halten war.

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