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Landsberg

20.02.2020

Eishockey: Der HC Landsberg steht unter Zugzwang

Für die Landsberg Riverkings (rechts Marc Krammer) geht es in die entscheidende Phase. Drei Spiele stehen in der Verzahnungsrunde noch aus, und in diesen gilt es, sich den sechsten Tabellenplatz zu sichern.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Die Landsberg Riverkings müssen nach vier Niederlagen punkten, um die Play-offs zu erreichen. Wie HCL-Präsident Frank Kurz die Situation einschätzt. Schlechte Nachrichten kommen aus Sonthofen.

Drei Spiele stehen in der Eishockey-Verzahnungsrunde noch aus. Drei Spiele, in denen sich die Landsberg Riverkings noch auf Platz sechs hocharbeiten können. Bleiben sie auf Rang sieben oder rutschen sogar noch auf acht ab, müssen sie in die Pre-Play-offs. Am heutigen Freitag sind die Landsberger beim Tabellenzweiten Passau zu Gast, am Sonntag kommt der Tabellenachte Klostersee (17 Uhr). HCL-Präsident Franz Kurz gibt ein klares Statement zur aktuellen Situation.

Noch vor Kurzem standen die Riverkings auf Platz drei und hatten sogar Heimrecht für die Play-offs, jetzt muss man kämpfen, um nicht in den Pre-Play-offs auszuscheiden. Trotzdem herrscht bei HCL-Präsident Frank Kurz keine Enttäuschung. „Unser Minimalziel war die Verzahnungsrunde, das haben wir erreicht.“ Dann hatte man gehofft, dass die junge Mannschaft befreit aufspielen könnte. „Und das hat sie ja auch gemacht. Woran es jetzt liegt, das weiß keiner.“ Und Kurz tut es „in erster Linie leid um die jungen Burschen, denn dass sie wollen, sieht man ja“.

Wohin soll der Weg führen?

Wenn das wieder gelingt, dann dürfte der weitere Weg, wenn es nach dem Präsidenten geht, auch bis ins Halbfinale führen. „Wir müssen uns sowieso irgendwann Gedanken machen, wie es mit dem HCL langfristig weitergeht.“ Sollte man sich in dieser Saison tatsächlich schon für die Oberliga qualifizieren, „dann müssen wir uns damit beschäftigen, ob wir es wirtschaftlich und strukturell stemmen können“. Doch jetzt wünscht er sich vor allem, „dass sich die Jungs wieder für ihren Einsatz belohnen.“

Eishockey: Der HC Landsberg steht unter Zugzwang

Am besten gleich heute in Passau. Nach drei unglücklichen Niederlagen – zuletzt gelang Passau zwei Sekunden vor Schluss der Siegtreffer – wären auch mal die Landsberger dran, die Punkte zu behalten. Und am Sonntag kann gegen den Tabellenachten aus Klostersee zu Hause nur ein Sieg zählen. „Wir haben jetzt drei Endspiele vor uns“, sagt Trainer Fabio Carciola. Die gute Nachricht dabei: Der Kader ist komplett, und es sind auch alle Spieler fit.

Finanzielle Schwierigkeiten

Dann muss man sehen, wie die Konkurrenz spielt, und da gibt es schlechte Nachrichten aus Sonthofen. Der Verein hat Zahlungsschwierigkeiten. So erreichte die Redaktion von Radio AllgäuHit ein als „ERC Fanbrief“ tituliertes Schreiben, in dem darauf hingewiesen wird. Auf der Homepage von AllgäuHit ist auch eine Stellungnahme des Geschäftsführers der ERC Sonthofen Spielbetriebsgesellschaft mbH, Albert Füß, in der dieser bestätigt, dass „noch Gehaltszahlungen des letzten Monats mit einer Ausnahme offen sind“. Die Spieler kündigten an, trotzdem alles zu geben, um den Verbleib in der Oberliga zu sichern.

Wichtig für den HC Landsberg wäre dies insofern, als Sonthofen heute gegen Waldkraiburg spielt – und die Löwen liegen mit einem Punkt mehr direkt vor den Riverkings auf dem wichtigen sechsten Tabellenplatz.

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