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Landsberg

19.01.2020

Eishockey: Der HC Landsberg zeigt den größeren Siegeswillen

Die Riverkings, im Bild von links Markus Kerber, Marc Krammer und Christopher Mitchell, machten es spannend, gingen gegen Erding dann aber doch als Sieger vom Eis.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Die Landsberg Riverkings  liegen gegen Erding fast das gesamte Spiel im Rückstand. Aber die Mannschaft gibt sich nicht auf und belohnt sich in der letzten Minute für den Einsatz.

Der HC Landsberg bleibt seiner Linie treu: kein Wochenende ohne Punkte. Gegen Erding belohnten sich die Riverkings für viel Kampf und Einsatz mit einem knappen und dramatischen 6:5-Erfolg.

Es war ein Sieg des Willens. Spielerisch tat sich der HCL gegen die sehr defensiv eingestellten Gäste ausgesprochen schwer. Zudem lagen die Hausherren fast die gesamte Spielzeit über in Rückstand. Aber das Team von Trainer Fabio Carciola bewies eine beeindruckende Moral und belohnte sich nach der Niederlage am Freitag in Höchstadt dafür verdient mit drei Punkten.

Nach gutem Start kommt der Rückschlag

Nach einem guten Start mit vielen Chancen, die aber alle nicht verwertet werden konnten, kam die kalte Dusche für den HCL. Dürr brachte die Gäste mit einem untypischen Überzahltor in Führung: Er lauerte an der blauen Linie, bekam die Scheibe und ließ Keeper Michael Güßbacher keine Chance. Mit dieser Variante brachte Erding den Gastgeber mehrmals in Bedrängnis. Überhaupt hatte Erding nicht viele Chancen, nutzte diese aber eiskalt aus, wie noch zwei Mal Babic in der 12. und 16. Minute.

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Der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Marek Charvat (14.) zum 1:3 in Überzahl brachte wenig Sicherheit ins Spiel der Gastgeber. Bislang war es nicht der Abend der Riverkings. Dabei zeigte Erdings Keeper Andreas Gerlspeck, der den verletzten Christoph Schedlbauer ersetzte, einige Unsicherheiten, aber der HCL konnte diese noch nicht nutzen.

Landsberg wechselt den Torhüter

Denkbar schlecht begann auch das zweite Drittel: Nach nur zwei Minuten verwandelte wieder Babic einen Konter zum 4:1 für die Gäste, dabei sah Güßbacher nicht gut aus. Trotz des Nackenschlags kämpften sich die Riverkings ins Spiel zurück. Was spielerisch nicht gelang, machte man durch umso mehr Einsatz wett. Und dann fielen auch endlich die Tore: Markus Kerber fälschte in Überzahl einen Schuss von Charvat ab (31.) und 36 Sekunden vor der zweiten Pause traf noch Christopher Mitchell zum 3:4 – jetzt war die Partie wieder offen.

Daniel Menge ist der Matchwinner

Das änderte sich schnell im letzten Drittel: In Überzahl traf Erding schon in der 42. Minute zum 5:3. Danach brachte Trainer Carciola David Blaschta für Güßbacher. Landsberg kämpfte und in Unterzahl verkürzte Dennis Sturm auf 4:5 (47.), ehe Florian Reicheneder in der 51. Minute auch noch der Ausgleich gelang. Die Schlussphase wurde dramatisch: Landsberg musste über eine Minute in doppelter Unterzahl spielen und David Blaschta wurde zurecht am Ende zum Spieler des HCL gewählt. Er hielt einfach alles – bis Daniel Menge nach einem perfekten Pass von Sturm 57 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielte und den HCL-Fans unter den 882 Zuschauern den perfekten Abend bescherte.

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