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Landsberg

01.03.2020

Eishockey: Der HC Landsberg zieht als Tabellensechster in die Play-offs ein

Der HC Landsberg (blaue Trikots, vorne Tobias Wedl, hinten Christopher Mitchell) zeigte gegen Miesbach eine gute Leistung, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Im letzten Spiel der Verzahnungsrunde unterliegt der HC Landsberg dem neuen Bayernligameister TEV Miesbach knapp. Viel ärgerlicher für die Riverkings ist eine harte Strafe.

Jetzt ist es sicher: Der HC Landsberg zieht als Sechster der Verzahnungsrunde in die Play-offs ein. Gegen den neuen bayerischen Meister aus Miesbach mussten sich die Riverkings zu Hause knapp mit 1:3 geschlagen geben. Mehr dürfte die Landsberger aber die harte Strafe gegen Adriano Carciola schmerzen. Gespannt sein darf man auch auf den Gegner der Landsberger. Aktuell wäre es Höchstadt, doch ganz sicher ist das noch nicht.

Die Riverkings haben ein gutes Spiel abgeliefert, die Niederlage gegen Miesbach sollte nicht überbewertet werden. Ärgerlich ist aber auf jeden Fall die Matchstrafe gegen Adriano Carciola Mitte des zweiten Drittels. Die nicht überzeugenden Schiedsrichter hatten einen Kopfstoß von Carciola gesehen, deshalb die harte Bestrafung. Das bedeutet für den Stürmer der Riverkings, dass er im ersten Play-off-Spiel auf jeden Fall gesperrt ist, ob weitere Spiele hinzukommen, wird erst noch verhandelt.

Wie geht es mit Sonthofen weiter?

Noch nicht ganz sicher ist, ob Höchstadt wirklich der Play-off-Gegner des HCL sein wird. Nachdem Sonthofen wie berichtet Insolvenz angemeldet hat , steht noch nicht fest, wie es beim Tabellenführer der Verzahnungsrunde weitergeht. In den Pre-Play-offs spielen Waldkraiburg , Klostersee, Pfaffenhofen und Peißenberg.

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Die Landsberger begannen stark, aber je länger das Drittel dauerte, umso mehr übernahmen die Gäste das Kommando. David Blaschta im HCL-Tor bekam einiges zu tun und rettete mehrmals. Die erste Unterzahl überstand der HCL schadlos, aber man tat sich schwer, gefährlich vors gegnerische Tor zu kommen. In der neunten Minute gelang Miesbach doch die Führung. Blaschta war am Schuss noch dran, aber die Scheibe trudelte ganz unglücklich über die Linie. Landsberg setzte immer wieder Nadelstiche, der Ausgleich gelang dann in Überzahl. Nur 20 Sekunden saß der Miesbacher auf der Bank, dann versenkte Dennis Sturm zum 1:1 (19.).

Mehrere zweifelhafte Entscheidungen

Im zweiten Drittel schoben sich die Schiedsrichter in den Mittelpunkt. Nach einigen zweifelhaften Entscheidungen verhängten sie noch die Matchstrafe gegen Adriano Carciola (34.). Doch die Landsberger kämpften aufopferungsvoll und überstanden die fünf Minuten Unterzahl, auch weil Miesbach selbst in dieser Zeit zwei Minuten kassierte. Allerdings waren die Gäste schon zuvor wieder in Führung gegangen: In der 32. Minute hatte der Ex-Landsberger Bobby Slavicek – in Überzahl – das 2:1 erzielt.

Im letzten Drittel versuchten die Riverkings noch mal das Spiel zu drehen. Es gab einige gute Chancen, aber es sollte nicht mehr sein. David Blaschta hielt mehrmals den knappen Rückstand fest und zwei Minuten vor Schluss setzte HCL-Trainer Fabio Carciola alles auf eine Karte und nahm Blaschta für einen weiteren Spieler vom Eis. Das nutzte Miesbach 46 Sekunden vor Schluss noch zu einem Empty-Net-Goal, mit dem es den 3:1-Sieg besiegelte.

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