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Landsberg

11.10.2019

Eishockey: Die Landsberg Riverkings belohnen sich für ihren Einsatz

Der unbändige Siegeswille brachte den Riverkings (von links Maximilian Merkel, Tom Fischer und Andrew McPherson) am Ende gegen Dorfen auch die drei Punkte ein.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Der HC Landsberg erwischt im Bayernliga-Heimspiel gegen Dorfen einen ganz schwachen Start. Aber die Riverkings geben nicht auf und legen einen ebenso kuriosen wie erfolgreichen Endspurt hin.

Am nächsten Sonntag, um 18.30 Uhr, findet das nächste Heimspiel des HC Landsberg statt. Den Termin sollte man sich vormerken, denn was die Riverkings bislang bieten, ist einfach sehenswert. Gegen Dorfen lag der HCL – wieder ein Mal – lange zurück und holte sich dann mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss doch noch die Punkte.

Kleine Rangeleien und Faustkämpfe, insgesamt zehn Tore und am Ende ein hochverdienter 6:4-Sieg für die Landsberg Riverkings. Die HCL-Fans unter den über 800 Zuschauern sind voll auf ihre Kosten gekommen. Dabei startete der Gastgeber schwach, leistete sich ungewohnte Fehler im Spielaufbau und lag nach 14 Minuten auch 0:2 hinten.

Einige Strafen auf beiden Seiten

Dorfen schlug eine ruppige Gangart an – und Landsberg wehrte sich, entsprechend gab es einige Strafen. In den letzten fünf Minuten des ersten Drittels ging es Schlag auf Schlag: Einen schwachen Wechsel der Gäste nutzte der HCL zum Anschluss durch Maximilian Raß (16.), aber schon in der 18. Minute fiel das 1:3 durch ein ganz unglückliches Eigentor. Tom Fischer war angeschossen worden und hatte unhaltbar abgefälscht. Den ganzen Ärger legte Fischer in seinen Schuss acht Sekunden vor der Drittelpause und verkürzte so auf 2:3.

Der Lohn für die Mühe

Der zweite Abschnitt gehörte voll und ganz den Riverkings. Bei Fünf-gegen-Fünf zog der HCL teilweise minutenlang ein Powerplay auf, aber die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. In Überzahl traf Dennis Sturm zum Ausgleich (28.). Doch in Überzahl kassierten die Riverkings in der 35. Minute auch den vierten Gegentreffer. Auf der anderen Seite holte Dorfens Keeper die unmöglichsten Dinger raus. Im letzten Drittel endlich belohnten sich die Landsberger für ihren enormen Einsatz. Nach 40 Sekunden erzielte Sturm das 4:4 und mit einem Doppelschlag innerhalb von einer Minute sorgten Markus Kerber und wieder Sturm für den 6:4-Endstand (56.). Ein absolut verdienter Sieg für Trainer Fabio Carciola und seine Mannschaft. (mm)

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