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Landsberg

08.11.2019

Eishockey: Die Landsberg Riverkings spielen schön und erfolgreich

Maximilian Raß (ganz links, hier mit Dennis Sturm, Keeper David Blaschta und Marek Charvat) erzielte gegen Pfaffenhofen zwei Tore und wurde bei den Landsbergern der Spieler des Abends.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Mit 7:1 besiegt der HC Landsberg den EC Pfaffenhofen. Sehenswert waren alle sieben Treffer, einer davon ist aber sogar rekordverdächtig.

Mit 7:1 gewinnt der HC Landsberg gegen den EC Pfaffenhofen. Ein hoch verdienter Sieg für die Gastgeber, die auch spielerisch überzeugten. Adriano Carciola, der nach seiner langen Verletzungspause wieder dabei war, führte sich auch gleich wieder mit einem Tor und einer Vorlage perfekt ein. Rekordverdächtig war allerdings das 1:0 für die Landsberger durch Marc Krammer.

Nach langer Pause wieder dabei war Adriano Carciola, der Bruder von Trainer Fabio Carciola. Dafür musste der Riverkings-Coach auf Andrew McPherson verzichten. Wie Pressesprecher Joachim Simon sagte, hatte McPherson beruflich in Schweden zu tun und schaffte es nicht mehr rechtzeitig zurück. "Aber nächsten Freitag ist Andrew dabei“, so Simon, dann allerdings zum letzten Mal.

Das Tor von Sturm wird nicht gegeben

Pech hatten alle Zuschauer, die etwas zu spät ins Stadion gekommen waren, denn Marc Krammer erzielte ein rekordverdächtiges Tor. Vom Bulli weg, nach nur sieben Sekunden, brachte er die Riverkings in Führung. Danach waren die Landsberger zwar klar überlegen, doch die Großchancen konnte man nicht rausspielen. Aber sogar in Unterzahl hatte Landsberg mehr vom Spiel als Pfaffenhofen. In der 13. Minute war die Scheibe endlich wieder im Tor der Gäste. Dennis Sturm setzte energisch nach und mit einem Volleyschuss versenkte er schließlich – aber der Schiedsrichter gab den Treffer nicht, da der Stock angeblich zu hoch war. Wenn das Tor von Sturm nicht zählte, dann machte es eben Christopher Mitchell. Es war immer noch die 13. Minute, als er den Abpraller von Adriano Carciola zum 2:0 verwertete. Doch die Gäste kämpften und verkürzten in Überzahl in der 16. Minute durch Lawrence auf 1:2.

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Eine Schrecksekunde gab es in der 17. Minute: Nach einem Bandencheck blieb Tobias Wedl verletzt auf dem Eis liegen. Pfaffenhofens Felsôci erhielt dafür eine Fünf-plus-Spieldauerstrafe. Wedl versuchte es noch mal im zweiten Drittel, doch für ihn war die Partie beendet. Die Überzahl nutzten die Riverkings aber zum 3:1 (20.) durch einen herrlichen Schuss von Adriano Carciola.

Landsberg sorgt für die Vorentscheidung

Im zweiten Drittel war weiterhin der HCL die spielbestimmende Mannschaft. Nur in Unterzahl bekam Keeper David Blaschta was zu tun, gewohnt souverän brachte er Pfaffenhofen zur Verzweiflung. Die Gastgeber hingegen überzeugten kämpferisch, läuferisch und durch schöne Spielzüge, die mit sehenswerten Toren abgeschlossen wurden. 26 Minuten waren gespielt, als Mika Reuter Maximilian Raß bediente und dieser erhöhte auf 4:1. In der 33. Minute vollendete Thomas Fischer einen Konter nach tollem Pass von Dennis Sturm zum 5:1, und Michael Fischer sorgte mit dem 6:1 (38.) für die Vorentscheidung. Eigentlich war es ein Pass von der blauen Linie, doch die Scheibe wurde von einem Gästespieler unhaltbar abgefälscht.

Der letzte Abschnitt begann gleich mit einem Penalty für die Riverkings. Mika Reuter war gefoult worden, er lief an, scheiterte aber am Gäste-Keeper. Der HCL bestimmte weiter das Spiel, aber mit der Zeit verflachte die Partie ein wenig, schließlich war sie schon entschieden. Pfaffenhofen kassierte nun auch einige Strafen, aber das Überzahlspiel der Landsberger war nicht so zwingend. Dafür bekamen die jungen Spieler, Jonas Schwarzfischer, Maximilian Merkel und Marius von Friderici weiterhin viel Einsatzzeit. Und auch Ersatzkeeper Benedict Schaller löste in der 52. Minute David Blaschta ab. Kaum im Tor, glänzte Schaller gleich bei einem Alleingang eines Pfaffenhofeners. Schließlich war es Maximilian Raß, der in der 59. Minute noch zum 7:1-Endstand traf. Ein tolles Spiel mit einem verdienten Sieger HC Landsberg.

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