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Landsberg

10.01.2020

Eishockey: Die Landsberg Riverkings vergeben zu viele Chancen

Im ersten Spiel der Verzahnungsrunde mussten sich die Landsberg Riverkings (blaue Trikots) dem Oberligisten ERC Bulls Sonthofen geschlagen geben. Allerdings spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Zum Auftakt der Verzahnungsrunde müssen sich die Landsberg Riverkings dem Eishockey-Oberligisten Sonthofen geschlagen geben. Dabei spiegelt das Ergebnis nicht den Spielverlauf wider.

Im ersten Spiel der Verzahnungsrunde zeigten die Landsberg Riverkings vor über 1000 Zuschauern eine tolle Leistung. Doch das brachte Trainer Fabio Carciola und seinem Team nichts ein. Sonthofen war in der Chancenverwertung effektiver und so fiel die Niederlage für den HCL viel zu hoch aus.

Carciola hatte umstellen müssen: Christopher Mitchell war verhindert, für ihn kam Marc Krammer, der zum besten Spieler gewählt wurde, in die erste Reihe. Ihn ersetzte Jonas Schwarzfischer. Und der HCL-Coach brachte auch konsequent die vierte Reihe mit Marius von Friderici, Robin Maag und Noah Gaisser. Die jungen Spieler zahlten es mit beachtlicher Leistung zurück, wie auch der Rest des Teams: Die 3:7-Niederlage spiegelt keinesfalls den Spielverlauf wider.

Sonthofen bestimmt das Spiel zunächst

Wie erwartet bestimmte Sonthofen das Spiel. Das kam den Riverkings gelegen, sie waren sehr aufmerksam in der Abwehr und taktisch perfekt eingestellt. So hatten die Gäste mehr vom Spiel, wenn es aber wirklich gefährlich wurde, warfen sich die Riverkings in die Schüsse und spätestens bei Keeper Michael Güßbacher war Endstation. Auf der anderen Seite setzten die Riverkings Nadelstiche. Erst in Unterzahl musste man den Gegentreffer hinnehmen (7.). Aber ein herrlicher Konter brachte den Ausgleich: Michael Fischer leitete ihn ein, Adriano Carciola passte genau im richtigen Moment zu Daniel Menge und der versenkte (17.).

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Große Probleme in Überzahl

Auch ins zweite Drittel starteten die Gäste besser. Trotzdem gelang den Gästen erst in Überzahl die erneute Führung: Nach 30 Sekunden ging der abgefälschte Schuss an Güßbacher vorbei über die Linie (28.). Nur drei Minuten später hatten die Landsberger einen Mann mehr auf dem Eis, aber da leistete man sich einige grobe Schnitzer und konnte froh sein, die Überzahl ohne Gegentor überstanden zu haben. Kurios fiel der Ausgleich: Marius von Friderici nahm sich ein Herz, schlenzte den Puck von der blauen Linie vors Tor und dort wurde er unhaltbar von Florian Reicheneder abgefälscht: 2:2 (34.). Ärgerlich für die Riverkings war der dritte Gegentreffer in der 38. Minute nach einem Konter.

Ins letzte Drittel starten die Landsberger wieder viel besser und hatten ein dickes Chancenplus. Doch genau in dieser Drangphase des HCL gelang Sonthofen mit einem Konter das 4:2 (51.). Das war der Knackpunkt des Spiels. Nach dem 5:2 (55.) nahm Landsberg seine Auszeit und Carciola holte bereits vier Minuten vor Schluss den Keeper vom Eis – das nutzte Sonthofen mit einem Empty-Net-Goal zum 6:2, die Partie war gelaufen. Das 3:6 durch Petr Machacek (59.) beantworteten die Gäste mit dem 7:3 (60.). Damit fiel die Niederlage für Landsberg eindeutig zu hoch aus. Mit einer ähnlichen Leistung am Sonntag in Waldkraiburg sollte es aber die ersten Punkte für die Riverkings in dieser Runde geben.

Die Tore für Sonthofen erzielten Kames (2), Homjakovs, Slavetinsky, Ovaska, Havlicek und Marek.

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