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Landsberg

07.12.2018

Eishockey: Folgen die Siege Nummer sechs und sieben?

Fünf Mal in Folge jubelte der HC Landsbergin Folge (vorne Dennis Neal). Gegen Geretsried soll am heutigen Freitag Sieg Nummer sechs folgen und am Sonntag will der HCL in Peißenberg Nummer sieben nachlegen.
Bild: Thorsten Jordan

Der HC Landsberg ist das Team der Stunde in der Eishockey-Bayernliga. Ausgerechnet ein Lokalrivale will die Serie brechen.

Die Torleute sind gut drauf, die Abwehr steht stabil und die Stürmer treffen – so einfach ist die Erklärung von HCL-Trainer Randy Neal für die fünf Siege in Folge zuletzt. Am heutigen Freitag und am Sonntag sollen Nummer sechs und sieben folgen. Unterschätzen werde man aber weder den Tabellenzehnten Geretsried, der am heutigen Freitag ab 20 Uhr zu Gast ist, noch Peißenberg. Seinen Ex-Klub zählt Neal zu den Top-Teams, der aber als Sechster noch nicht so ganz überzeugen konnte.

Die Erfolge zuletzt kommen für den Riverkings-Trainer nicht so überraschend. „Wir haben hart daran gearbeitet, nicht mehr so viele Gegentore zu kassieren“, sagt er. Die Stürmer arbeiten besser nach hinten, würden im eigenen Drittel die Räume eng machen „und so können wir auch besser Konter fahren“. Damit drückten die Riverkings in den vergangenen fünf Spielen den Schnitt unter drei Gegentore pro Spiel. Hinzukomme, so Neal, dass er mit Christoph Schedlbauer und Markus Kring zwei Torhüter habe, die er jederzeit einsetzen könne. „Zwei starke Torhüter braucht man in dieser Liga.“

Das Hinspiel war eine rassige Angelegenheit

Und so werden voraussichtlich auch an diesem Wochenende beide zum Einsatz kommen: Im Heimspiel ist Christoph Schedlbauer an der Reihe, am Sonntag soll Markus Kring spielen. Abgesehen vom Langzeitverletzten Marcel Juhasz stehen Neal auch alle Feldspieler zu Verfügung, jedenfalls am heutigen Freitag. „Ich hoffe, es sind auch alle gesund, wenn wir am Sonntag nach Peißenberg fahren.“

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Dieses Derby sei immer etwas Besonderes sagt Neal – schließlich geht es für ihn und seinen Sohn Dennis auch gegen den ehemaligen Verein. Vor allem Dennis Neal und Tyler Wiseman haben an das Hinspiel keine guten Erinnerungen: Beim 5:1-Sieg der Landsberger wurden beide verletzt. „Das spielt jetzt keine Rolle mehr“, sagt Randy Neal. So etwas komme im Eishockey eben vor. Aktuell belegen die Peißenberger den sechsten Rang, Neal zählt den TSV allerdings aufgrund der Verpflichtungen zu Saisonbeginn zu den Top-Teams der Liga. „Zuletzt hat Peißenberg auch zweimal gewonnen“, sieht er bei den Gastgebern am Sonntag einen Aufwärtstrend, den er mit seiner Mannschaft natürlich stoppen möchte.

Auch vor dem Tabellenzehnten hat man in Landsberg Respekt

Zuvor steht aber das Heimspiel gegen Geretsried an, und auch die Riverrats dürfe man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Als Tabellenzehnter geht es für die Gäste um den Einzug in die Verzahnungsrunde mit der Oberliga. „Geretsried hat eine gute Mannschaft mit torgefährlichen Spielern“, warnt Neal. Im Hinspiel hatten die Riverkings auch acht Gegentreffer kassiert - mehr, als gegen jede andere Mannschaft. Allerdings „haben wir da auch schlecht gespielt“, will Neal die 7:8-Niederlage nicht als Maßstab nehmen. Angesehen davon, dass Dennis Neal und Tyler Wiseman verletzt fehlten, sei seine Mannschaft einfach nicht bereit gewesen: „Da haben wir gesehen, dass es nicht reicht, nur die Schlittschuhe anzuziehen, um zu gewinnen.“ Das passiere nicht noch mal.

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