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Landsberg

16.01.2020

Eishockey: Kann der HC Landsberg seine Form halten?

Beim Eröffnungsspiel der Landsberg Riverkings (blaue Trikots) gegen Erding erzielte Mika Reuter (links, rechts Michael Fischer) ein Tor und gab einen Assist. Wenn es am Sonntag zur Neuauflage dieser Partie kommt, muss er wohl noch verletzt pausieren. Aber er hat gute Neuigkeiten.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus HCL-Stürmer Mika Reuter traut den Landsberg Riverkings gegen Höchstadt und Erding einiges zu. Der 22-Jährige erlitt Ende Dezember eine Gehirnerschütterung. Wie es ihm inzwischen geht.

Thomas Fischer und Mika Reuter sind derzeit die großen Pechvögel des HC Landsberg. Beide müssen verletzt zusehen. Auch an diesem Wochenende, wenn die Landsberger am Freitag in Höchstadt und am Sonntag zu Hause gegen Erding spielen. Während Fischer nach dem Syndesmosebandriss noch lange pausieren muss, kann Mika Reuter erste Fortschritte verzeichnen.

Es war Ende Dezember in Geretsried, als Reuter mit einer Gehirnerschütterung das Spiel abbrechen musste. „Es war nicht meine erste“, erzählt der Stürmer. „Aber es war die erste, von der ich länger etwas hatte“, fügt er trocken an. Bis dahin hat Reuter in 20 Spielen sieben Tore und 14 Assists erzielt, die ihm Platz vier in der internen Torjägerliste einbringen. Aber es geht aufwärts: Am Dienstag konnte er das erste Mal wieder mittrainieren. „Ich habe den Puls unten gehalten und es fühlte sich schon noch etwas komisch an“, berichtet er. Deshalb wird es dieses Wochenende wohl noch nichts mit einem Einsatz, aber Reuter ist zuversichtlich, dass seine Zwangspause bald beendet sein wird.

Zuschauen kann ganz schön bitter sein

Vorerst bleibt dem 22-Jährigen aber nur die Rolle als Zuschauer. „Das ist schon bitter“, sagt er, besonders, als zum Ende der Vorrunde der Kampf um den wichtigen sechsten Platz so eng geworden war. „Ich war heilfroh, dass es die Jungs so super gemacht haben.“

Eishockey: Kann der HC Landsberg seine Form halten?

Wie auch am ersten Verzahnungs-Wochenende – trotz der 3:7-Niederlage gegen Sonthofen. Schließlich folgte am Sonntag der 8:0-Kantersieg in Waldkraiburg. „Wenn wir diese Form halten können, dann ist auch gegen Höchstadt was möglich“, ist Reuter zuversichtlich. So gut seien die Statistiken des Oberligisten nicht gewesen. Und gegen Erding sowieso.

Mit der Partie am Sonntag (17 Uhr) kommt es zur Neuauflage des heuer erstmals ausgetragenen Bayernliga-Auftaktspiels. Am 3. Oktober war die Punktrunde mit diesem Spiel eröffnet worden und es wurde ein grandioser Erfolg für den HC Landsberg. Nicht nur wegen der perfekten Organisation und den über 1600 Zuschauern – die Landsberger starteten auch mit einem 4:3-Sieg in die Punktrunde.

Beide Gegner liegen hinter Landsberg

Aktuell liegen die Erdinger mit zwei Punkten auf Rang sechs in der Tabelle und auch der Oberligist Höchstadt liegt hinter dem drittplatzierten HCL. Allerdings hat der Oberligist ebenfalls drei Zähler und nur das Torverhältnis lässt ihn auf Platz fünf abrutschen. Abgesehen von Sonthofen und Passau, die ungeschlagen die Tabelle anführen, ist also alles wie erwartet eng beisammen.

Und so wird Trainer Fabio Carciola auch die beiden anstehenden Aufgaben nicht unterschätzen. „Aber wenn wir diese Leistung wieder bringen können, ist alles möglich“, stimmt er Mika Reuter zu. Schön für Carciola ist auch, dass alle Spieler immer Vollgas geben, egal, in welcher Reihe sie spielen. Da Christopher Mitchell am Freitag gefehlt hatte, spielte er am Sonntag nicht in der ersten Reihe, sondern in der vierten. „Aber eigentlich gibt es für mich keine erste, zweite, dritte oder vierte Reihe. Trotzdem: Jeder gibt da, wo er spielt, alles, und das ist super.“ Wichtig sei jetzt, weiterhin ganz konzentriert zu bleiben.

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