1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lokalsport
  4. Eishockey: Was sich der Riverkings-Trainer von seinem Team wünscht

Landsberg

15.11.2019

Eishockey: Was sich der Riverkings-Trainer von seinem Team wünscht

Riverkings-Trainer Fabio Carciola ist mit der Leistung seines Teams hoch zufrieden. Einen Wunsch hat er dennoch.
Bild: Thorsten Jordan

Plus Mit Königsbrunn und Schweinfurt stehen zwei machbare Aufgaben für den HC Landsberg an. Am Freitag wird Andrew McPherson verabschiedet. Dazu hat sich hoher Besuch angesagt.

Es lohnt sich, am Freitag etwas früher ins Eisstadion zu kommen. Vor dem Heimspiel der Landsberg Riverkings gegen den EHC Königsbrunn wird Andrew McPherson von den HCL-Verantwortlichen gebührend verabschiedet. Und zu diesem Spiel, Beginn ist um 20 Uhr, hat sich der "Eishockeyspieler des Jahrhunderts" als Gast angesagt.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Es trifft sich hervorragend, dass ausgerechnet am Freitag die Nachwuchsarbeit des HCL gewürdigt werden soll. Und zwar von keinem Geringeren als Erich Kühnhackl. Der „Eishockeyspieler des Jahrhunderts“, der 1976 der Olympia-Mannschaft angehörte, die in Innsbruck Bronze gewann, hat aber auch eine enge Verbindung zu Andrew McPherson. Als der Landsberger Publikumsliebling 2007 vom damaligen EVL 2000 zu den Straubing Tigers in die DEL wechselte, hatte sein Trainer nämlich Erich Kühnhackl geheißen. Dass der Landshuter ausgerechnet an diesem Freitag den Landsberger Nachwuchs auszeichnet, sei ein glücklicher Zufall, so HCL-Pressesprecher Joachim Simon. „Dafür freut es uns umso mehr, dass es so gekommen ist.“

Beide Mannschaften stehen in der Tabelle hinter den Riverkings

Aber es wird natürlich auch Eishockey gespielt. Und die Zeichen stehen gut, dass die Riverkings wieder ein Sechs-Punkte-Wochenende nachlegen können. Sowohl der heutige Gast aus Königsbrunn als auch der ERV Schweinfurt, bei dem Trainer Fabio Carciola am Sonntag mit seinem Team antritt, liegen in der Tabelle der Bayernliga klar hinter den Landsbergern. Mit 20 Punkten hat sich der HCL auf Rang fünf hochgearbeitet, Königsbrunn (12) belegt Platz acht und Schweinfurt aktuell mit ebenfalls zwölf Zählern Rang zehn. „Natürlich haben wir uns auch diesmal sechs Punkte vorgenommen“, sagt Carciola.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Der HCL muss Ausfälle kompensieren

Dass der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft bislang sehr zufrieden ist, kann man nachvollziehen. „Die Jungs verstehen das System immer besser und setzen es auch super um“, freut sich Carciola. Nur eines würde er sich derzeit wünschen. „Im Abschluss müssen wir noch etwas torgeiler werden. Die Spieler verstehen sich super und spielen immer noch einen Pass. Da müssen wir manchmal ein bisschen egoistischer sein.“ Verzichten muss er diesmal aber auf Verteidiger Sven Curmann, der nach einem Check in Pfaffenhofen angeschlagen ist. Und auch der Einsatz von Tobias Wedl ist noch unsicher. „Die Spieler sollen sich lieber richtig auskurieren“, sagt Carciola. Eine etwas längere Pause sei besser, als zu früh zu beginnen dann lange auszufallen. „Ich habe immer noch sechs Verteidiger, da ist es kein Problem.“

Und nach dem Spiel gibt es für alle Fans noch einen Termin: Andrew McPherson wird zu einem „Meet&Greet“ in die Kabine des Publikumslaufs kommen.

Lesen Sie dazu auch: Eishockey in Landsberg: Goodbye Andrew McPherson

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren