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Floorball

01.04.2015

Er will Vorbild für die anderen Verteidiger sein

Martin Joscak blickt auf die bisherige Saison der Red Hocks zurück. Er sieht großes Potenzial für den Verein

Ein Gesicht, das vor der Saison neu ins Bundesligateam der Red Hocks Kaufering stieß, ist Martin Joscak. Längst hat er sich als sportliche und menschliche Verstärkung erwiesen. Nun zieht der offensivstarke Verteidiger, der mehrfach pro Woche für Trainings und Spiele zwischen seinem Wohn- und Arbeitsort nahe Wolfratshausen und Kaufering hin- und herpendelt, ein kleines Zwischenfazit.

Servus Martin, wie lief dein bisheriges Floorballjahr allgemein und speziell mit den Red Hocks Kaufering?

Servus, mir gefällt es in Kaufering sehr gut. Das Team und die Leute drum herum sind super, die Stimmung und unsere Fans sind sowieso grandios.

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Es gab viele schöne Erlebnisse, aber in diesem Zusammenhang natürlich speziell die Weltmeisterschaft in Göteborg, an der ich mit der slowakischen Nationalmannschaft teilgenommen habe.

Zieh doch bitte mal einen Vergleich zwischen der deutschen Bundesliga und der slowakischen Extraliga.

Die deutsche Liga ist qualitativ einen Tick besser, auch weil hier mehr ausländische Legionäre zu finden sind. Dagegen ist das Niveau der Schiedsrichter teilweise um einiges schlechter. Und die langen Strecken zu den Auswärtsspielen sind sehr anstrengend, das gibt es in der Slowakei natürlich nicht.

Wie siehst du die Unterschiede in der öffentlichen Wahrnehmung?

Wenn ich hier in Deutschland meinem Kollegen von Floorball erzähle, schaut er mich nur verwirrt an und sagt: „Was ist das denn?“ In der Slowakei ist es verhältnismäßig auf jeden Fall populärer. Obwohl eigentlich in Deutschland das Potenzial größer wäre, denn es gäbe hier auf jeden Fall attraktivere Sponsoren und deshalb auch mehr finanzielle Möglichkeiten.

Wie bist du mit deiner bisherigen Leistung für die Red Hocks zufrieden?

In Zeiten, in denen ich regelmäßig trainiert habe, war ich schon ganz zufrieden, aber wenn ich mal eine Trainingspause einlegen musste, bin ich ein wenig eingerostet. Insgesamt bin ich aber bisher sehr glücklich, vor allem auch wegen der WM. Für sein Land zu spielen, ist schon etwas Besonderes.

Wie sehen deine weiteren sportlichen Ziele aus?

In Kaufering ist das Potenzial sehr groß. Mit ein wenig mehr Erfahrung und vielleicht ein bisschen Input von erfahrenen Legionären sehe ich Kaufering in den nächsten Jahren ganz oben mit dabei.

Persönlich will ich einfach nur Spaß am Sport haben. Anforderungen an meine Karriere habe ich nicht, die hatte ich zu meinen früheren Eishockeyzeiten noch, die sind aber jetzt vorbei. Irgendwann will ich aber definitiv noch Coach werden.

Ein wichtiger Punkt. Worauf kommt es daneben noch an und wie gibst du, mit 29 Jahren einer der ältesten Spieler der Mannschaft, deine Routine weiter?

Viel ändern kann man nun natürlich nicht mehr. Wir müssen einfach stark im Kopf sein, jeder muss 120 Prozent Einsatz zeigen und kämpfen bis zum Ende. Ohne Herz geht nichts.

Ich persönlich will Vorbild für jeden Verteidiger sein, meine Erfahrungen weitergeben und das Optimum herausholen. (lt)

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