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Springreiten

28.06.2014

Erfolgreich die Hürden genommen

Maximilian Schmid glänzte im tschechischen Olomouc bei seinem ersten Weltcupspringen mit allen drei Pferden.
Bild: Huvart

Maximilian Schmid hat in der Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne gemacht

Einen hervorragenden dritten Platz belegte der Uttinger Springreiter Maximilian Schmid beim CSI*** im tschechischen Olomouc. Auf seinem 11-jährigen Wallach Quabs qualifizierte sich Maximilian Schmid nach einem fehlerfreien ersten Umlauf für das Stechen in dem Weltcupspringen 160 cm – und war damit einer von nur drei Reitern bei 41 Startern, die ins Stechen durften.

„Da ich zweiter Starter war, und nach mir noch ein sehr schneller Italiener kam, musste ich alles riskieren und hatte zwar die schnellste Zeit, allerdings auch einen Flüchtigkeitsfehler“, sagte der Uttinger. Und dieser Fehler verhinderte den Sieg, doch Platz drei bei seinem ersten Weltcup-Springen überhaupt war ein herausragender Erfolg.

Schon im Goldtour-Finale 150 cm hatte sich Schmid mit zwei Pferden für das Stechen qualifiziert. Diese beiden Pferde, der Wallach Cepetto und die Stute Coco Chanel, wurden von seiner Mutter Eva-Maria Schmid, in diesem Jahr wiederholt zur Züchterin des Jahres gewählt, auf dem heimischen Hof in Utting gezüchtet. Platz 6 und 12 im Endklassement konnten sich ebenfalls sehen lassen.

Erfolgreich die Hürden genommen

Perfekt war es für Maximilian Schmid beim Eröffnungsspringen der Goldtour 140 cm gelaufen: Mit einem fehlerfreien Ritt in der Zeit von 56,02 Sekunden setzte er sich gegen 55 Konkurrenten durch und sicherte sich mit der Stute Coco Chanel den Sieg. „Ich bin super stolz auf meine Pferde an diesem Wochenende“, sagte Schmid nach den Turnieren.

Bereits am ersten Juli-Wochenende geht es für den 24-Jährigen weiter. Dann steht das nächste Weltcup-Turnier in Budapest auf dem Programm.

Die Teilnahme dafür hat sich Maximilian Schmid zu einem guten Teil mit eben diesem dritten Platz beim Turnier in Tschechien gesichert, wie sein Vater Walter Schmid erklärt. „Der Bundestrainer kann durchaus sein Veto einlegen“, so Walter Schmid, wenn es um so große Turniere gehe. Immerhin wird in Budapest der Nationenpreis von Ungarn vergeben. Doch nach Bronze in Olomouc dürfte das nicht der Fall sein.

Insgesamt hat Maximilian Schmid mit Rang drei in Olomouc seine aufsteigende Form bestätigt. Mittlerweile hat er sich in der Weltrangliste unter die TOP 500 hochgearbeitet – ein hartes Stück Arbeit bei den Springreitern. Doch damit gibt sich der 24-Jährige noch lange nicht zufrieden.

Ein Platz unter den besten 250 Springreitern auf der ganzen Welt soll es nach dieser Saison schon sein, und irgendwann strebt er einen Rang unter den Top 100 an – das, so erklärt sein Vater, würde ihm die Starterlaubnis für Turniere auf der ganzen Welt einbringen.

Das allerdings dauere noch seine Zeit. Und so geht es jetzt erst mal nach Budapest: Mit einem großen Lkw – im hinteren Bereich sind die Pferde untergebracht und der vordere Bereich ist zum Wohnmobil ausgebaut. Und auch da hat Maximilan Schmid „die Zügel in der Hand“: Er steuert das Gefährt selbst. (lt/mm)

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