1. Startseite
  2. Lokales (Landsberg)
  3. Lokalsport
  4. Erneut ein enttäuschendes Ergebnis für Scheurings Pistolenschützen

Scheuring

02.12.2019

Erneut ein enttäuschendes Ergebnis für Scheurings Pistolenschützen

Oliver Balg hat in der absolvierten Wettkampfrunde sein Duell für Scheuring gegen München gewonnen und gegen Murrhardt-Karnsberg verloren. Die Lechrainer kämpfen um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga.
Bild: Julian Leitenstorfer

Plus Die Pistolenschützen aus Scheuring haben in der Bundesliga bereits sieben Duelle mit demselben knappen Resultat beendet. Wie der Klassenerhalt dennoch möglich ist.

Die Luftpistolenschützen von Edelweiß Scheuring können mit den meisten Gegnern in der 1. Bundesliga Süd mithalten, das bewiesen sie auch am Wochenende wieder gegen die HSG München und den SV Murrhardt-Karnsberg. Doch auch diesen beiden Partien endeten mit demselben Ergebnis wie bereits fünf Duelle gegen Ligakonkurrenten zuvor in dieser Saison.. Doch woran liegt es, dass die anderen Teams am Ende oft den kleinen Tick besser sind?

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

  • Zugriff auf mehr als 200 neue Plus+Artikel pro Woche
  • Zugang zu lokalen Inhalten, die älter als 30 Tage sind
  • Artikel kommentieren und Newsletter verwalten
  • Jederzeit monatlich kündbar
Jetzt für nur 0,99 € testen

Am Ende hatte Scheuring auch dieses Mal mit 2:3 das Nachsehen und ist damit eines der drei Teams, das gegen den Abstieg kämpft. Entsprechend enttäuscht war Scheurings Schützenmeister Franz Berghofer nach den Duellen. „Es zieht sich durch die Saison, es ist ein Problem der Nervenstärke.“ Dabei war Berghofer vorher durchaus klar, dass sein Team die Außenseiterrolle in beiden Duellen innehaben würde.

München hat die gleiche Zahl an Einzelsiegen und viel mehr Punkte

Was möglich ist, wenn man die Nerven in den entscheidenden Momenten im Griff hat, zeigt der Blick auf die Tabelle. Bei München wie auch Scheuring weist die Statistik 20:25 Einzelpunkte aus. Diese ergeben sich aus den gewonnenen beziehungsweise verlorenen Duellen der fünf Schützen pro Mannschaft. Das Team aus der Landeshauptstadt holte trotz identischer Einzelpunkte acht Pluspunkte mehr als Scheuring und steht mit 10:8 Punkten im gesicherten Mittelfeld. Scheuring hingegen hat 2:16 Punkte.

Erneut ein enttäuschendes Ergebnis für Scheurings Pistolenschützen

Für Scheuring startete in dieser Wettkampfrunde der Bulgare Samuil Donkov auf Position eins. Die Mannschaft vom Lechrain hatte ihn für diese beiden Duelle verpflichtet. Er konnte allerdings keines davon gewinnen. Gegen München traf er mit Olena Kostevych allerdings auch auf eine sehr starke Gegnerin. Die Ukrainerin ist die drittbeste Schützin in der Bundesliga. Allerdings erwischte sie nicht den besten Tag und schoss für sie eher durchschnittliche 381 Ringe. Am Ende dennoch zwei mehr als Donkov. „Die Chance, den Punkt zu holen, war definitiv da. Seine Leistung war aber in Ordnung“, sagt Berghofer.

Arben Kucana setzt gegen München aus

In der Mannschaft der Scheuringer war er dennoch der Beste. Die zweitmeisten Ringe aufseiten Scheurings (371) gelangen Oliver Balg, der auf Position zwei vorrückte, weil Topmann Arben Kucana gegen die HSG nicht antrat. Er arbeitet für München als Trainer. Für ihn kam Fabian Ranzinger aus der Reserve von Edelweiß ins Team. Die zwei Punkte für Scheuring holten Oliver Balg und David Probst, der auf Position vier startete.

Gegen Murrhardt-Karnsberg war Kucana dann wieder dabei und setzte sich auf Position zwei mit guten 381 Ringen durch. Erneut gewinnen konnte David Probst auf der fünften Position.

Bei der Frage, welches Team den Klassenerhalt schafft -zwei Teams steigen ab -, wird wohl das letzte Wettkampfwochenende, 4./5. Januar, entscheidend sein. „Ich denke, dass wir gegen Dynamit Fürth eine realistische Chance haben werden“, sagt Berghofer,. Denkbar ist auch, dass keines der drei Kellerkinder mehr gewinnt und alle bei 2:16 Punkten bleiben. In dem Fall hätte Scheuring die Klasse auch gehalten wegen der besseren Einzelpunkte.

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren