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Bayernliga

24.02.2015

FSG zieht zum Abschluss noch mal alle Register

Mit einem Heimwettkampf beendete das Team der FSG Dießen die Bayernliga-Saison und fuhr dabei noch zwei Siege ein.
Bild: Thorsten Jordan

Dießen belegt Platz vier und hat schon Pläne für die nächste Saison

Dießen Na also: Beim Finale der Bayernliga Süd-West hat es doch noch geklappt mit zwei Siegen an einem Wettkampftag für das Luftgewehrquintett der FSG Dießen. Die Ammerseevertretung landete an den eigenen Ständen gegen Absteiger Maria Steinbach den erwartet klaren 4:1-Erfolg und nahm gegen den Dritten Staudheim mit 5:0 saftig Revanche für die Hinkampfniederlage in gleicher Höhe. Im Abschlussklassement gibt es damit auf Rang vier einen positiven Punktestand.

Maria Steinbach war ohne sein Schweizer Ass Marina Schnider an-gereist. Damit war klar, dass der diesjährige Neuling gegen die FSG den letzten Strohhalm im Kampf um den Klassenerhalt kaum noch er-reichen wird. Bereits nach zwei Serien zeichnete sich ein klarer Erfolg für die Gastgeber ab. Groß in Fahrt war bei den Gastgebern Stephan Sanktjohanser, der mit seiner Saisonbestleistung von 392 seinen bisherigen Schnitt gleich um über acht Ringe übertraf. Da Staudheim anschließend gegen das sehr starke Großaitingen II mit 1:4 seine letzten Hoffnungen auf die Teilnahme an den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga begraben musste, stand in der letzten Partie der Saison zwischen Dießen und dem Rangdritten nicht mehr viel auf dem Spiel.

Und doch entwickelte sich ein packender Abschlusskrimi, der durch den Endstand von 5:0 überhaupt nicht wiedergegeben wird. Nach 30 Schuss lag für die FSG nur Alexander Rainer deutlich auf Siegkurs. In den beiden Spitzenpartien herrschte nach drei Serien Gleichstand. Michael Janker und Eva Maria Stainer gelang praktisch mit dem letzten Schuss ein hauchdünner Erfolg.

Und Julia Bauer drehte eine bei sechs Ringen Rückstand bereits verloren geglaubte Partie mit der Schlussserie noch zu einem gleichfalls ganz knappen Erfolg. Eng lief es auch für Stephan Sanktjohanser, ehe der Schöffeldinger am Ende mit drei Ringen die Nase vorn hatte.

Auch wenn Dießen nach der Vizemeisterschaft im Vorjahr diesmal in einer Hammergruppe „nur“ auf dem vierten Rang einkam, kann von einem Rückschlag keine Rede sein. Die Reserve des Bundesligisten Der Bund München II als Zweitligaabsteiger und die durch zwei Neuzugänge enorm verstärkte FSG Kempten waren einfach eine Nummer zu groß. Auch Staudheim als zweiter Absteiger mischte lange Zeit kräftig mit. Meister FSG Kempten und Der Bund München II dürften bei den Aufstiegskämpfen zur 2. Bundesliga den Weg nach oben finden. „Dann greifen wir nächstes Jahr den Aufstieg wieder an“, gibt FSG-Schützenmeister Jakob Stainer bereits die nächsten Ziele an.

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